Blankschmiede

Die Blankschmiede war über sehr lange Zeit im Forellengrund ansässig
[früher zu Sachsa, später zu Bad Sachsa, seit 1974 zu Wieda gehörig].

„Der heutige Forellengrund führte einst die Bezeichnung Blankschmiede, in der Speere, Schwerter, Aexte und Nägel hergestellt wurden“ [„Die Sachsaer Flurnamen im Wandel der Zeit“ [Osteroder Kreisanzeiger 11.08.1966].

„Blankschmiede“ so beschreibt es das „Historische Technikmuseum Blankschmiedde Dassel“:
„Die Spaten, Hacken, Schaufeln, Pflugschare usw. konnten durch wasserbetriebene Schleifsteine blank und glänzend geschliffen werden [„Blankschmied“] und damit zu leicht handhabenden und qualitativ hochwertigen Werkzeugen gefertigt werden.“

„Von Seiten des Blankschmiedegesellen Ernst Jörn in Wieda beabsichtigte Anlegung einer Blankschmiede auf Kgl. Preuß. Territorio dicht an der Braunschweigischen Grenze im Ziegenthale“.
[Text gekürzt. Archiv Wolfenbüttel Band 115 Alt Nr. 288 / evtl. aber auch: Zg-80/95 Blg]

„Die zwischen der Stadt Sachsa und dem Stiftsamt Walkenried ziehende Hoheitsgrenze“ [Text gekürzt. Wie zuvor]


„Bei der Blankschmiede ist bekanntlich vor einigen Jahren eine Eisenquelle entdeckt worden;
da der Eisengehalt des Wassers nach fachmännischem Urteil gar nicht unbedeutend ist und es heilkräftige Wirkung verspricht, soll hier eine öffentliche Verkaufsstelle errichtet werden; doch hat noch keine nähere Entschließung darüber stattgefunden“
[ZfdH 26.05.1892].