EIMER-WERFEN

Die Schmerls und eine ihrer besonderen sportlichen Betätigungen – insbesondere im Keller der Marktstrasse 15, Dortmund, England, und…

Bei diesem Sport, durch den Gastronomen Jürgen Zaulig in seiner Gaststätte „Pitt´s Bierkeller“ um 1978 entwickelt, wurden natürlich nicht die Eimer geworfen – sondern ein ausgedienter Würfelbecher, genannt „Das Leder“, wurde über eine Entfernung von ca. 3 ½ Metern in einen Mülleimer eingeworfen. Wer getroffen hatte, war aus dem Schneider – den/die Letzten bissen die Hunde: eine Runde Bier war fällig! Der Sport wurde durch diverse „Theken-Farten“ in die Welt getragen.

Ein Original-Leder [im Besitz von Ralph Boehm]


Die folgenden Aufnahmen stammen von einem Freiluft-Event zum Stadtfest im August 1983 (10jähriges Bestehen der Deutsch-Französischen Gesellschaft):

Ein Wurf „von oben“, bei diesem Freiluft-Event durch die Sonneneinstrahlung eine besondere Herausforderung
(v.l.n.r.: Manuel Kohl, Manuel Morales, Andreas Schirmer)
Horst Wedler bevorzugte die Wurftechnik von unten, dabei wird „Das Leder“, ähnlich wie bei Boule-Spielen, von unten in einem Bogen in den Eimer geworfen.
(v.l.n.r.: Manuel Morales, rot unbekannt, Andreas Schirmer, Jörg Schnabel, Carsten Ellrott und der „kleine Pichelmeier“)
Ein konzentrierter Wurf „von oben“ 
(Manuel Kohl)
Geschlechter spielten bei diesem Sport keine Rolle
(v.l.n.r.: Horst Behrend, Elke Roloff, Horst Wedler)
Nicht jeder Wurf saß!
(v.l.n.r.: Mikk Witter, Horst Danneberg, Manuel Kohl, Andreas Schirmer)
Mit Stefan Willer musste man immer rechnen! 
(dahinter Andreas Schirmer, Frank Borree)

Nach einem erfolgreichen Treffer (diese Runde ging also an andere) schlug man in Pitt`s Bierkeller, die Deckenhöhe lag bei ca. 2,18 m, mit der Faust an die Decke.
Dieses fiel unter freiem Himmel bedeutend schwerer!

Das fachkundige Publikum
(Detlef Heider, Ulrich Barke)
Der Gastronom (und Erfinder des „Eimer-Werfens“) Jürgen Zaulig nach einem erfolgreichen Wurf.
(rechts davon: Andreas Schirmer, Frank Borree)

Selbstverständlich wurde das „Gesetz zum Schutze der Jugend“ auch beim Eimer-Werfen strickt eingehalten (na ja, meistens!).
Links das Original-Leder.

Weitere Aktionen, die im Pitt`s entstanden sind;
die Fotos verdanke ich Siegfried Roß:

1975: Fahrt nach Oberstorf

Heinz Meißner: Mit dabei das vollständige Schützeneck-Team.
links: Siegfried Krautz sen., Horst Kluth, Larry Kuhfittig, Siegfried Graß, Horst Wedler.
mittig: Jürgen „Pauli“ Liebau mit seiner Susi.
rechts: Horst Kluth, Siegfried Roß, Siegfried Graß, Horst Wedler.

1976: Fahrt nach Prag

Vor der Abfahrt in der Marktstraße: Manfred Wetzel, Siggi Roß, Nino, Bernd Krautz, Klaus Weppner [mit der Palette Bier, hatte auch mal kurz den Bierkeller, war dann Fahrer bei Heinz Winkler], Britta Schmidt verh. Probst, Joachim „Achim“ Schridde, Axel Erhardt

links: Erich Flessner, Uwe Bierwisch, Astrid Zaulig., Siggi Roß, Bernd Krautz, „Ete“ Zaulig (Vater von Wilfried, Hartmut, Heide + Jürgen „Zecke“ Zaulig)
mittig: Astrid und Jürgen Zaulig mit Karel Gott
rechts: Siggi Roß, Schridde 1, Manni Wetzel, Nino, Bernd Krautz, Wiedemann, hockend Breuer (?)

1977: Fahrt nach Newhaven und Brighton
Teil 1: Newhaven

Mit der Theken-Mannschaft „PROMILLE 08“
Aufgrund der Einladung eines am Pädagogium Bad Sachsa tätigen Englisch-Lehrers, er wohnte ansonsten in seinem Haus in Südengland zwischen Newhaven (Schulpatenschaft mit dem hiesigen Schulzentrum) und Seaford, fuhr die Fußball-Theken-Mannschaft „PROMILLE 08“ unter Führung des Kneipenwirtes Jürgen Zaulig in des Lehrers Heimat.

Das Haus war traumhaft gelegen – direkt oberhalb der Klippen, allerdings war der Lehrer zum verabredeten Zeitpunkt irgendwo auf der Welt, nur leider nicht in Newhaven/Südengland – somit hatten wir auch erstmal keinen Schlafplatz.

Der Kommentar von Hartmut Zaulig

Teil 2: Brighton
Quartier fanden wir im „Heidelberg-Guest-House“

Eine tolle Fahrt – aber wieder zuhause ist es doch am Schönsten:

v.l.n.r.: Hartmut Zaulig, Werner Küchmann (?), Jürgen Zaulig über Dirk Pfeiffer, Siegfried Roß über Dieter Eder, Horst Wedler, der „kleine“ Pichelmeier, Ralph Boehm, Wichmann über Helmut Richter