Ete ballert-Weg
[fälschlich auch „Ede Baller-Weg“]
Nach dem II. Weltkrieg wurden die sogenannten Notstandsarbeiten (Wegebau um den Ravensberg und Bau des Vorwärmbeckens am Schwimmbad) durchgeführt; auch zum Anlegen des (fälschlich bezeichneten) „Ede Baller Weg“ wie auch des Ski-Zentrums wurde Sprengstoff benötigt.
Sprengmeister Eduard König, Pfaffenwiese, genannt „Ete“,
hatte hier im Kuckanstal (am Anfang gleich links; nordwestlich der alten Familienrodelbahn) Sprengstoff eingelagert.
Man sagte damals, als man seinen Sprengarbeiten lauschte:
„Ete ballert schon wieder„.
oder
„Achtung!! Ete ballert wieder!!“
[vgl. Gerhard Seiert und Peter Beyermann auf facebook am 18.11.2021]
Edes Zwecken diente dieser damalige Sprengstoffbunker.
[2018. Foto: Ralph Boehm]
Linker Hand des Einganges zum Kuckanstal, rechts der alten Familienrodelbahn, wurde dieser Sprengstoffbunker in den PorphyrFelsen eingebaut.

[3 Fotos: Silvia Gerlach
18.11.2021 auf Facebook)



Der Ete ballert-Weg biegt kurz nach dem Eingang ins Kuckanstal rechts ab in ungefähr nördlicher Richtung, passiert den Jägerfleck und „Am Finkenschlag“, geht am Ratsberg vorbei über Dornbusch und Fuchsbau zur Käthe Schulken-Hütte und schließlich zum Ravensberg.