Familien Pahlke + Rausch

Weihnachten 1924




oben links:
Frau Schmetzstorff – Pahlke – Kleine – Tante Mala – x. Beyermann
oben rechts:
Frau Schmetzstorff vor ihres Tochter Bild / Weihnachten 1924
links:
Wagenfahrt nach Hohegeiß,
Villa Pahlke, Mai 1924
[4 Fotos: Slg. Peter Beyermann]

Familie Pahlke
[abgebildet unter https://noticias.perfil.com/noticias/costumbres/2013-09-18-adios-a-las-leyendas-del-gran-hotel-viena.phtml
Leider ist dort die Quelle nicht angegeben. Bitte um Benachrichtigung]
Die folgenden drei Fotos stammen von Max Pahlke junior aus 1932 ff
[ich habe sie von ihm direkt erhalten am 10.12.2023]:




Die Familien Pahlke und Rausch waren befreundet mit der Familie des Pastors Lindenberg. Aus dem Besitz der Familie Lindenberg stammen die folgenden Fotos:

Frau Rausch [ganz rechts, vmtl.]
Geburtstagsfeier bei Pahlkes








Hollandreise im Jahre 1925 mit Ehepaar Rausch, Millionäre in Sachsa,
von dem stammt das Elfenbeinmächen, das in unserem Schrank steht









Lindenbergs und Rauschs. Waldsaumweg Villa Pahlke am Brunnen



Dr. Rausch veröffentlichte Gedichte, u.a. diese über Bad Sachsa
und die Villa Pahlke:
Abschied von Bad Sachsa
Den blanken Buchenblättersteg
klomm ich empor, zur Höhe fast,
Auf moos`gem Steine hielt ich Rast
Und schaute ins Gelände,
Ob drüben ich am Waldsaumweg
Das Haus des Glückes fände.
Die roten Ziegel leuchten hell,
Ein spitzes Türmchen krönt das Dach,
Dort an der Steite das Gemach
War mir als Gast beschieden.
Ich trat als wandernder Gesell
In dieses Hauses Freiden.
Da fand ich dich als Herrscherin,
Es war des Bruders Eigenhaus,
Hier ging die Mutter ein und aus –
Sie ist nun heimgegangen.
Jetzt waltet dort ein andrer Sinn
Und andres Glücksverlangen.
Noch rankt am Haus der Pfirsichbaum,
Die Linde grünt, die du betreut
Im stillen Wintergarten.
Noch raschelt es am Föhrensaum,
Wo deine Hühner scharrten.
Noch springt der Hund und gibt nicht Rast
Und bettelt Zucker, weil er brav,
doch wacht er nicht für deinen Schlaf
Mit muntrem Dackelbellen. –
Du bist im Hause jetzt nur Gast
Und darffst am Pförtchen schellen.
Die Wehmut spinnt zum Walde hin,
Leb wohl, du gastlich Haus am Hag!
Leb wohl und eine Träne mag
Zum Abschied dir noch rinnen.
Doch dir, des Hauses Hüterin,
Dir leuchten meine Zinnen.
Gästespruch
Dies Haus war einstmals meine Welt,
An die Erinnerung mich hält.
Mein Herz fand Ruhe hier und Glück,
Drum kehr` ich gern zu ihm zurück.
Das neue Heim
(Zum Umbau des Pahlkeschen Hauses in Bad Sachsa)
Ist es noch das alte Haus? –
Neues formten neue Zeiten -.
Auf der Wucht des Säulenbaus
lugt es in die Tälerweiten.
Aufwärts strebt der Wände grau,
Die des Daches Schiefer tragen,
In des Himmels lichtes Blau
Krönend Turmgemächer ragen.
Freundlichen Willkommensgruß
Winkt des Eingangs Marmorglimmer,
Zärtlich schmiegt sich deinem Fuß
Weichen Teppichs bunter Schimmer.
Trittst du in das Haus nun ein,
Schmuckes Schnitzwerk ziert die Wände,
Wechselnd reichen Holz und Stein
Sich beim Bau die Schöpferhände.
Auch im neuen stolzen Heim
Soll des Frohsinns Quelle fließen,
Künstlerwirken schuf den Keim
Zu behaglichem Genießen.
Durch die Fenster flutet mild
kühle Frühlingsluft der Höhen,
Wieder sehe ich das Bild
Alten Hauses neu erstehen.
Eichen rauschen, Tannenduft
Atmet in der Sonnenstille,
Fern im Holz der Kuckuck ruft,
In dem Talgrund Blütenfülle.
Draußen weht die Luft wie einst,
Tiefer Friede schwebt hernieder,
Traumverloren, und du meinst,
Das Vergangene kehret wieder.
Und ich spüre, was es heißt,
Lieber Hände treues Walten,
Urlebendig bleibt der Geist
Und die Segenskraft des Alten.
Über die unternehmerischen Aktivitäten
des Max Pahlke siehe unter: