Volkstrauertage und der Ehrenhain
auf dem neuen Friedhof
Kriegsgräberstätten – Orte der Erinnerung des Gedenkens und des Lernens
„Auf diesem Friedhof ruhen in einer gepflegten Gräberstätte am Ende des Hauptweges und einem Vierergrab rechts am Hauptweg in Friedhofsmitte – nach den uns vorliegenden Informationen – insgesamt 25 Tote beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Im Einzelnen:
Gräberanlage am Ende des Hauptweges:
– 8 deutsche Soldaten des Ersten Weltkrieges, verstorben in Lazaretten und überführt;
– 8 deutsche Soldaten, 1 RAD-Arbeitsmann und 1 DRK-Schwester, in Bad Sachsa und anderen Lazaretten verstorben bzw. in den Endkämpfen im Zeitraum 09. – 13. April 1945 gefallen, 1 von ihnen blieb unbekannt;
– 1 Frau aus Bad Sachsa, verstorben 1943 in Berlin und überführt
– 2 sowjetische Kriegsgefangene, umgebettet 2011 von Neuhof
-2 sowjetische und 1 polnischer Zwangsarbeiter, umgebettet 2011 von Tettenborn
Vierergrab am Hauptweg:
-4 Opfer des Nationalsozialismus, ermordet/gestorben 1932, 1942, 1943, 1944. Einer von ihnen ist in der Gräberliste verzeichnet.“
[Text und Fotos: Volker Fleig 2014, überarbeitet von Christian Christoph, 13.12.2017]



Stadtdirektor Willi Müller [links]

1954. Neuanlegung des Ehrenhains [Foto Struttmann, Nachlass Willi Müller, StABS]




[5 Fotos: Nachlaß Willi Müller, StABS]



