Gräbern von „Kriegsopfern“,
Soldaten, Bombenopfer und
KZ-Häftlingen

Konzentrationslager und Zwangsarbeit

[Quelle? 2025 erhalten über
Burkhard Schmidt]


[abgerufen am 02.11.2026]

Auf dem Ev.- luth. Gemeindefriedhof in Bad Sachsa „ruhen in einer gepflegten Gräberstätte am Ende des Hauptweges und einem Vierergrab rechts am Hauptweg in Friedhofsmitte – nach den uns vorliegenden Informationen – insgesamt 25 Tote beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Im Einzelnen: Gräberanlage am Ende des Hauptweges: – 8 deutsche Soldaten des Ersten Weltkrieges, verstorben in Lazaretten und überführt; – 8 deutsche Soldaten, 1 RAD-Arbeitsmann und 1 DRK-Schwester, in Bad Sachsa und anderen Lazaretten verstorben bzw. in den Endkämpfen im Zeitraum 09. – 13. April 1945 gefallen, 1 von ihnen blieb unbekannt; – 1 Frau aus Bad Sachsa, verstorben 1943 in Berlin und überführt – 2 sowjetische Kriegsgefangene, umgebettet 2011 von Neuhof – 2 sowjetische und 1 polnischer Zwangsarbeiter, umgebettet 2011 von Tettenborn Vierergrab am Hauptweg: – 4 Opfer des Nationalsozialismus, ermordet/gestorben 1932, 1942, 1943, 1944. Einer von ihnen ist in der Gräberliste verzeichnet. Text und Fotos: Volker Fleig 2014 überarbeitet von Christian Christoph, 13.12.2017“


Gräber für russische Zwangsarbeiter (bis 2011 auf dem Friedhof Tettenborn)

Soldatengrab auf dem Pfaffenberg
[Foto: Slg. R. Boehm]