GESTORBEN WIRD IMMER
Der Friedhof auf dem Kirchhügel St. Nikolai
.

Auf dem Kirchhügel
der St. Nikolai-Kirche
Seit altersher (bald 1000 Jahre) wurde an der Kirche auf dem Hügel beerdigt.
Seit der letzten großen Kirchen-Renovierung (1969 – 1972) sind lediglich zwei Grabsteine noch sichtbar.
Direkt neben dem Haupteingang auf der südlichen Seite befindet sich der älteste Grabstein.
Er gedenkt dem Justizrat Chritoph Wehmuth (geb. 05.08.1773, gest. 14.01.1831) [Auskunft Anja Danneberg 23.01.2019]




[6 Fotos aus 2008: R. Boehm]



„Geboren den
5ten August
1773.
Starb den 14ten
Januar.1831.“
[Foto: evtl. 2022]


„Der Hoffnung
milder Strahl
verklä…“


An der süd/östlichen Ecke steht dieser Grabstein für Herrn Steph.
[Fotos: R. Boehm. Oben links von 2008, alle anderen von 2017]
Georg Carl Friedrich Steph wurde am 7. Juni 1806 als Sohn des Johann Friedrich Steph und der Maria Eleonora Elisabeth geb. Wienrich (oo 7. März 1797) geboren. Er verstarb am 28. Oktober 1828 „als der Baukunst befließner“ [Günter König, handschriftliche Notiz, StABS ohne Nummer, Info wohl aus dem Kirchen-Archiv]



„HIER RUHET
Der Vielgelittene u. w. Theu=
Freund Geliebte Sohn und Bruder
I.G.F. Steph
geb. den 7ten Juni 1806
gest. den 28ten October 1828 Gewittmet. Von seinen Eltern
und Geschwistern“

Bildnis einer Weinranke

Bildnisse eines Zirkels, eines Lineals
und eines Stiftes.

Nördliche Seite (rs.):
„RUHE
sanft, guter
Sohn und
Bruder. Bis
wier uns
wieder Sehn“
1910 hatte sich auch die Bezeichnung „am alten Friedhof“ überholt, so daß er umbenannt wurde in „Bornweg“

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Bezeichnung des Weges
„am alten Friedhof“
in „Bornweg“ umgeändert ist.
[BSN 14.07.1910]

Gräber sind aufgeführt
beim