Grenzlandmuseum Bad Sachsa
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Demnächst an dieser Stelle:
„Innerdeutsche Grenze im Stadtgebiet von Bad Sachsa“
[Auszüge aus dem 50-minütigen Film: Rüdiger Glässer]
Das Grenzlandmuseum wurde am 12. November 1992 eröffnet, genau 3 Jahre nach der Öffnung der Grenztore über die B 243 zwischen Nüxei und Mackenrode.
„Das Museum ist als Denkanstoß wichtig“
Zum 10-jährigen Bestehen.
Ehrengast Günter Schabowski.
„Auf die Entstehung des Museums eingehend, sagt [Rainer] Böhle, sieben Personen hätten dafür 9.800 Std. ehrenamtliche Arbeit geleistet. Er dankte seinem Stellvertreter Erich Seehle, dem Ausstellungsleiter Wolfgang Schlicht, dem Schriftführer Gerhard Oberländer und Karla Hilprecht, die dem Verein die Kasse führt.“
[Harz Kurier, 10.02.2003]

Im Folgejahr besuchte der in Nordhausen geborene Lothar de Maizière das Grenzlandmuseum
Er erinnerte sich an „seine erste Grenzerfahrung“. „Der Vater schleuste den in Nordhausen geborenen Lothar über die Grenze bei Ellrich, um ihn in ein Kinderheim zu bringen. Über die Grenze bei Ellrich habe es dann auch der Großvater geschafft, in den Westen zu kommen…“.
Auf dem Foto Lothar de Maizière zwischen Ausstellungsleiter Wolfgang Schlicht und dem Museumsvorsitzenden Rainer Böhle
(Harz Kurier, März.2004)

Das Grenzlandmuseum im Umbruch
Das Grenzlandmuseum im Umbruch
„Der Weiterbetrieb des Grenzlandmuseums in Tettenborn ist aus baurechtlichen Gründen nicht mehr möglich“
[HK 11.02.2016]
unten: Burkhard Schmidt kommentiert
[HK 29.02.2016]

Der Umzug in 2016
Weg von der ehemaligen Grenze [Tettenborn] in die Kernstadt Bad Sachsa

[18.12.2016, Foto: René Schröder]

25 Jahre Grenzlandmuseum
Im Gespräch Vorsitzender Uwe Oberdiek mit Ralph Boehm

Das Grenzlandmuseum im Vitalpark
„Grenzlandmuseum braucht dringend Hilfe
Dem Förderverein fehlen Geld und engagierte Mitglieder“
[Harz Kurier, 01.11.2019]
Die strukturellen Probleme des Museums waren mit dem Umzug
nicht gelöst.
Redakteur Thorsten Berthold kommentiert u.a.:
„Für mich noch wichtiger aber ist, dass die Bad Sachsaer, wie auch die anderen Einwohner in der Umgebung den Wert der Einrichtung erkennen müssen.“

Das Grenzlandmuseum ist weiterhin im Umbruch
„Fest steht, die Zukunft des Grenzlandmuseums ist weiterhin völlig offen. auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung folgten die Mitglieder dem Vorschlag des Vorstandes [unter Vorsitz Uwe Oberdiek] zur Auflösung des Vereins
nicht. Stattdessen beschloss man eine Vertagung der endgültigen Entscheidung bis Mitte April 2024 auf eine weitere Versammlung.
Aktuell hat der Verein 39 Mitglieder, Der Altersdurchschnitt liegt bei 70 Jahren.
Aufgrund eines Wasserschadens ist das Museum zur Zeit geschlossen
[vgl. Harz Kurier, 23.02.2024]
Weitere Mitgliederversammlungen brachten keine tragfähige Lösung; der Vorsitz war vakant geworden.
Bürgermeister Daniel Quade und weitere Vereinsmitglieder traten an Ralph Boehm mit der Bitte heran, dem Verein zur Seite zu stehen und den Vorsitz kommissarisch, nach $ 9 Nr. 5, zu übernehmen. Ralph Boehm betont, und das ist allseitz bekannt, sein Herz am Wintersport- und Heimatmuseum hängt und das dies auch so bleiben wird; er übernimmt allerdings „AUF ZEIT“ den kommissarischen Vorsitz nach einstimmiger Wahl auf der Vorstandssitzung am 27.05.2024, „um dieses Museum gemeinsam wieder in sicheres Fahrwasser zu lenken.“ [Ralph Boehm 27.05.202]

Gemeinsam haben Ralph Boehm (kommiss. Vorsitzender), Sven Jung (Schatzmeister), BGM Daniel Quade (Schriftführer) sowie Michaela Herrmann, Falk Pavliczek, Silvia Gerlach, Matthias Gerlach, Andreas Petzold, Klaus Koch sowie Frau Renner und viele andere zum Januar 2025 den Verein auf gesunde Füsse gestellt.
Dazu haben ebenfalls viele weitere Mitglieder, Rat und Stadt Bad Sachsa sowie der Kreis Göttingen bedeutend beigetragen!
Zur Jahreshauptversammlung am 19.02.2025 konnte folgender Vorstand bestätigt werden:
1. Vorsitzender: Sven Jung
2. Vorsitzender: Falk Pavlitschek
Schriftführer: vakant
Schatzmeisterin: Michaela Herrmann
Ausstellungsleitung: Wolfgang Müller + Klaus Koch
Beisitzer: Ralph Boehm, Dietlinde Storz, Michael Täuber, Manuela Kalff, Matthias Gerlach, Dr. Rüdiger Glässer und Wolfgang Krümmel