Haiplatz

Der heutige Haiplatz (am Brand gelegen) wird durch den Heimatforscher Löhnis bezeichnet als „Heller Platz – oberhalb des Brandes„.

In Harzführern um 1900 wird dieser Knotenpunkt der Wanderwege WARTEBERG-RAVENSBERG sowie SACHSA-STEINA noch als „Heller Platz“ bezeichnet“
[vgl. Führer durch Bad Sachsa am Südharz und Umgebung, Wilhelm Falk, Verlag von Albert Rüstenberg 1899, S. 59]

Willi Dege (Harzklub Bad Sachsa) meint
„Oberhalb des Brandes wurde schon vor langer Zeit ein für den Harz typischer Hauplatz mit dem Ziel angelegt, Holzkohle zu gewinnen; durch die Nutzung war im Walt eine kahle Stelle übriggeblieben“.

Demzufolge ist eine ehemalige Haustelle aufgrund der Nutzung ein besonderer Heller Platz im Wald.

Folgt man aber dem Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm (Bd. 10, Sp. 793 + 794), dann heißt es dort:
„HEI – m. gehegter wald, schonung; ein vorzüglich in Baiern, Schwaben, Franken und Hessen gebrauchtes Wort, das dem sinne und der abstammung nach mit hag und hagen ursprünglich identisch, auf eine sehr alte Nebenform zurückgeht, in der inlautende gutturalis erweicht worden ist: schon das langobar-wörterbuch im codex Cavensis bringt gajo id est silva regis (Haupts zeitschr. 1, 554b) als zusammenziehung von gahagio…“.

Na denn! Wie es Euch gefällt.


Der vielleicht bekanntester Hai in unserer Gegend ist wohl der Stöberhai:

Erzählt von
Ursula Rempel,
Glas- und Hütten-museum Wieda
[Harz Klub Zweigverein Wieda, auf Facebook am 11.12.2025]

22.04.2007 [2 Fotos: Horst Möller]

In Verlängerung der „Erbhaistraße“ [ganz unten mittig in rot] befinden sich der
„Vordere Erbhai“, „Mittlere Erbhai“ sowie der „Hintere Erbhai“; zusätzlich ist in der oberen rechten Ecke der „Kohlhai“

Geoportal Göttingen [Abgerufen am 02.09.2026]

„Katharinenhai“ direkt neben dem „Helleplatz“: Oberhalb der Steinaer Straße

Geoportal Göttingen [Abgerufen am 02.09.2026]

„Im Hai“ neben „Auf dem Berge“:
zwei südlich des „Stauffenbüttel“ gelegene Flurnamen

Geoportal Göttingen [Abgerufen am 02.09.2026]