Kindergarten von Lüpke
Marktstraße 46

Im Oktober 1912
beantragt Frieda von Lüpke
[Turn- und Haushaltungslehrerin] als Zweig der Volkswohlfahrt einen Kindergarten zu errichten für Mädchen und Jungen im Alter von
3 bis 6 Jahren im Haus
Marktstraße 46; dort stehen ein Zimmer mit 25 qm, 3m Höhe, Garten und Hofraum zur Verfügung.
Die Genehmigung wird im März 1913 erteilt. [StABS 1,26,2]

1982. [LAD NIEDERSACHSEN]

Zu Frieda von Lüpke siehe
auch unter Hotel Buchenhöhe

Bismarckstraße 6

Im „Verzeichnis antisemitischer Erholungsorte, Hotels und Pensionen 1914 + 1931“ sind in der Abteilung
„Hotels und Pensionen, die sich als christlich bezeichnen“ für Bad Sachsa aufgeführt:

  • Fremdenheim Frl. von Braunschweig, „Christliches Heim“
  • Erholungsheim Bergsegen, christliches Haus
  • Hotel und Pension LINDENHOF
  • Kurcafé und Konditorei Haase

sind in der Abteilung
„Hotels und Pensionen, die antisemitischen Charakter haben “ für Bad Sachsa aufgeführt:

  • Haus Arnim
  • Villa Buchenhöhe
  • Frieda von Lüpke u. Anna Hermann vers. Prosp. mit der Bemerkg.: „Israeliten werden nicht aufgenommen“.

[Frank Bajohr „Unser Hotel ist judenfrei“,
Bäderantisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert,
Fischer Taschenbuch, 2003]