Weitere Kinderheime

Entbindungs- und Säuglingsheim Mönkemann
im Borntal

Strasse des 20. Juli
[ehedem: Borntal]

Parallel zu weiteren Einrichtungen im Borntal wird 1947 ein
„Entbindungsheim“ von Luise Mönkemann
mit 5 Mitarbeiterinnen erwähnt zur Aufnahme von 20 Erwachsenen mit 15 Kindern; das Heim wird durchschnittlich von 10 bis 15 Mütter mit 10 Kindern (Flüchtlinge) beansprucht. [StABS 471/01].

1948
Briefumschlag der
„Nordwestdeutsche
Krankenhausgesellschaft
Hannover, Bleckstraße 22″
an das
„Entbindungsheim Borntal,
(20b) Bad Sachsa“

Die „Nordwestdeutsche Krankenhausgesellschaft [Hannover]“ wurde in der Nachkriegszeit gegründet, um die Interessen der Krankenhäuser in der britischen Besatzungszone (bzw. dem neu gegründeten Land Niedersachsen und angrenzenden Regionen) zu bündeln. Im Jahr 1948 konstituierte sich aus diesen regionalen Strukturen heraus die direkte Vorläuferorganisation in Hannover, bevor der Verband später im Zuge der bundesweiten Harmonisierung umbenannt wurde.



Auch 1951 steht Luise Mönkemann für das
„Entbindungsheim Borntal bei Bad Sachsa“ [Entbindungs- und Säuglingsheim]; gemeinsam mit einer Säuglingsschwester, einer Schülerin für Säuglingspflege sowie Haus- und Küchenpersonal werden durchschnittlich 12 Säuglinge betreut.
[StABS 471/01]

Parkstraße 1 + 2 (Ihr letzter Wohnsitz]
Oben: BSN 12.12.1991
Links: [AK: Slg. R. Boehm]

Mehr Informationen finden Sie
hier zum

Borntal


[Nützenadel: Verzeichnis der Heime 1945-1989:
Kinderkrankenhaus IM BORNTAL
Früheste Erwähnung: 1956
Träger: Diakonissen-Mutterhaus Kinderheil, Bad Harzburg, Innere Mission.
Vertragspartner: Vertragsheim der LVA Rheinprovinz (1977).
Zielgruppe: 60 Kleinkinder, 80 Schulkinder, 30 Jugendliche, 10 Erwachsene; Schulkinder, Jugendliche, männlich und weiblich (1968), Bettenzahl: 180 (1977)
Quellen: Folberth 1964, S. 158, Folberth 1956, S. 121;
VDR 1977, S. XII/67f;
Kubale 1968, S. 47]