Weitere Kinderheime
Berghotel Pfaffenberg mit Kindergenesungsheim Pfaffenberg
Pfaffenberg 6 (damals 18)
[1942 + 1943, 3AKs: Slg. R. Boehm]

Im April 1943 erreichen diese beiden Karten die Schülerin, welche untergebracht ist im „Gau Tühringer Lager / Pfaffenberg“ bzw. „Gau Thüringen /Hotel Pfaffenberg“

Mir geht es gut, Dir doch hoffentlich auch. Zweimal war am Tage Alarm in der Nacht noch nicht und Vorgestern war Alarm dann Entwarnung und immer soweiter dreimal nun will ich schließen das nächste mal mehr. Viele Grüße von Deiner Mutter u. Oma Ursula“

Vielen Dank für Deinen so nett geschriebenen Brief, Der Toni ist auch brav. Gute Erholung wünscht
Frau Schilling“
In der Nachkriegszeit fand in diesem Hotel 1947 keine Belegung mit Flüchtlingen statt, dafür hat das Sozialamt Göttingen hier 60 Betten zu Zwecken der Erholungsfürsorge vorgehalten. [StABS 471/01]
„Genesungsheim Pfaffenberg 18
Bad-Sachsa, den 11.7.1949
Liebe Mutti Oma und lieber Opa.
Eure liebe Karte vom 5.7.49 habe ich dankend erhalten und den Brief vom 7.7.49. Mir geht es gut das selbe hoffe ich auch von Euch. Gestern haben wir schon wieder gerudert.

Nach dem Essen sind wir alle zum Ravensberg und haben Kaffee getrunken.
Das war schön. Am Sonnabend war der Kaspar bei uns.
Herzliche Grüße sendet Euch Hans-Joachim“
50 Jahre
Berghotel Pfaffenberg
„Hans Sieger hat es sich besonders in den letzten Jahren angelegen sein lassen, im Interesse unserer heranwachsenden Jugend das baulich mit dem Hotel in Verbindung stehende Kinderheim neuzeitlich umzugestalten.
Seit 1947 treffen hier allmonatlich 60 Göttinger Stadtkinder zur Kur ein und finden hier bei aerztlicher Betreuung Ruhe, Erholung und Genesung.“.
[„Quer durch Bad Sachsa“, 1949]

Pfaffenberg wurde Genesungsheim
Ab 1950
„dient das neue Heim (früher Berghotel Pfaffenberg) weder den Angestellten der
AOK noch als „Schulungsburg“, sondern einzig und allein den Mitgliedern der Krankenkasse.
Es ist nicht ein Erholungs- sondern ein ausgesprochenes Genesungsheim für alle der Genesung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit bedürftigen Mitglieder der AOK Hildesheim. Direktor Hartung sah es als…“.
[BSN 23.06.1950]
