Weitere Kinderheime
Säuglingsheim von Steinmetz


Glaseberg 14 [*1910, † 1975]
1910 auf 1911 erbaute der Maurermeister Albert Stecher auf eigene Rechnung diese Villa [vermutlich auf Spekulation]. Aus den Anfangsjahren ist bisher nichts überliefert. 1924 wird Oskar Schädlich genannt [Markus Jaeger, Sonstige Personen 1919-1933].
Ab 1930 werden der Rentner Arthur von Steinmetz und das Fräulein Charlotte von Steinmetz erwähnt – letztere als „Privat-Säuglingsheimbesitzerin“ [StABS 1.38.16 sowie Markus Jaeger, Sonstige Personen 1919-1933]. Zum 30. Januar 1930 erhält Schwester Charlotte von Steinmetz die Genehmigung in ihrem Privat-Säuglingsheim ein Entbindungszimmer und ein Schlafzimmer für Wöchnerinnen zu unterhalten.
In 1938 wird die Genehmigung widerrufen und die weitere Ausführung untersagt, da die einfachsten Bedingungen der Gesundheitspflege nicht befolgt werden!
[StABS 1.38.16]
Im Fernsprechbuch von 1935/1936 wird das „Entbindungsheim“ mit
„Schwester Ch. v. Steinmetz“ genannt.
Einem Prospekt von 1958 ist zu entnehmen, daß die Privatzimmervermieter Geschwister Wolf 2 Zimmer bzw. 3 Betten anbieten.
Bereits 1975 wird in einer Abbrucherlaubnis durch die Bundesbahn-Betriebs-krankenkasse für „ein altes Wohnhaus“ in der dazugehörigen Zeichnung der Eigner W. Wiedemann genannt (StABS).