Kirchstraße 18
Das ist die Böttcherei SCHWÄBE

[30.01.2024, Foto: Hotel Ingeburg]
„… um die Jahrhundertwende [Anm. R. Boehm: um 1900] gab es in Bad Sachsa vier Böttcher:
Albert Polle, Heinrich Spicher, Fritz Schwäbe und Wilh. Schwäbe“

Die drei Sachsaer Furhleute hießen:
Karl Walter, Louis Heise, Louis Karl…“
[Osteroder Kreisanzeiger (?), 09. Oktober 1941]
Die erwähnte Fügebank mit der Jahreszahl 1660, nebst sehr vielen weiteren Gerätschaften dieser Böttcherei Schwäbe, werden heute in unserem
Wintersport- + Heimatmuseum Bad Sachsa präsentiert.
Diese, wohl einmalige Ausstellung, verdanken wir
den Familien Schwäbe und Rumpf!

Waschbottich und dazugehöriges Dreibein waren typische Anfertigungen eines Böttchers
[1920er, Foto: Slg. R. Boehm]
„Willste im Gelde mähre, mußte Brauherre wäre“
oder aber Böttchermeister!
Eine kurze Zusammenfassung über das Böttcherhandwerk und die Böttchermeister der Familie Schwäbe
wird in diesem Nachruf auf Hermann Schwäbe verdeutlicht
(Bad Lauterberger Tageblatt (!), 15. Juni 1937)

„Ueber dem Tore Nr. 100“
[15.11.1949, wohl Osteroder Kreis-Anzeiger,]

Vom GEBRAUCHSböttcher“ zum „KUNSTböttcher“
„Meister Schwäbes Kundenkreis erstreckte sich einstmals über den ganzen Südharz und sein Vorland bis in die GOLDENE AUE hinein. Mit der Schaffung der unseligen Zonengrenze blieben aber von 45 Ortschaften nur noch 6 in der näheren Umgebung Bad Sachsa übrig!“
[Osteroder Kreis-Anzeiger, 19./20.04.1958]

Böttcherei Schwäbe uralter Familienbesitz
1550 genehmigte die Stadt die Einrichtung
[07.01.1972, BSN]

Folgende [ehemalig als Leihgabe bezeichnete] Gegenstände wurden durch die Schwiegertochter Frau Rumpf dem Wintersport- und Heimatmuseum Bad Sachsa übereignet:

