Der Graphiker Reinhold Priebe [1912 – 1993]
Herbst-Ausstellung
Sachsaer Künstler
Klara Giebelhausen
Talitha Eck
Friedrich Dittmar
Martin Elste
Werner Freist
Joachim Liebich
Reinhold Priebe
stellen im Ratskeller vom 20. – 28.Okt. 1946
MALEREI u. GRAPHIK aus
[Flyer von/mit Reinhold Priebe. Kopie aus seinem Nachlaß]



Vignette der
Bad Sachsaer Nachrichten
Reinhold Priebe zugeschrieben
[bisher nicht gesichert]
[BSN 21.02.1962]

Das Bildungswerk Bad Sachsa
Nach dem Dank an den „Initiator und verdienstvollen Leiter dieser für das gesamte kulturelle Leben… Ratsherren Oberschulrat i.R. Dr. Fritz Heiligenstaedt“ wird auf das Angebot eingegangen, dort heißt es u.a. „Großer Beliebtheit… die Lehrgänge in …Plakat- und Reklameschrift (Lehrer Priebe) erfreuen dürfen.“
[BSN 25.03.1958]

Mehr Informationen finden Sie hier zum

Seine wohl sichtbarste Spur hat er mit dem Entwurf für den Schmerlbrunnen hinterlassen. Dieser Brunnen erfreut Sachsaer genauso wie Touristen, wenn sie in unserem Stadtpark spazierengehen.
Er war zuletzt wohnhaft Hohe Bergstraße 5.
Der Schmerlbrunnen
Der Rat der Stadt Bad Sachsa und der Verkehrsverein Bad Sachsa/Südharz e.V. [später Harzklub Zweigverein Bad Sachsa e.V.] planen „die Errichtung eines Heimatbrunnens“ und bitten mit Schreiben vom 28.02.1959 den „Herrn Kunsterzieher Priebe“ [u.a. tätig am hiesigen Pädagogium] um seine beratende Mitarbeit.

Die Idee:
„Ein altsachsaer Junge sucht in lauernder Angriffsstellung den bemoosten Urschmerl zu ergreifen, der ihn jedoch mit einem gezielten Wasserstrahl abwehrt. Im Zwergenloche des Hintergrundes könnten einige Sachsensteinzwerge dem Zweikampf interessiert und belustigt zusehen.“
Stadtdirektor Willi Müller, gleichzeitig Vorsitzender des Verkehrsverein, wie auch dessen Geschäftsführer Oskar Hoffmann und der Rat müssen sich gedulden; es bedarf diverser Schreiben und Ortsbesichtigungen, bis endlich Herr Priebe seinen Entwurf in Form eines Modelles am 06.10.1960 im Rathaus-Sitzungssaal vorstellt.
Die Beteiligten waren mit dem Modell zufrieden und luden deshalb für den kommenden Tag den „Künstler aus Göttingen“, der bereits das Schülerdenkmal am Pädagogium geschaffen hatte (1951, Edwin Epler), nach Bad Sachsa ein für seine Begutachtung und einen Kostenvoranschlag.
[hierzu siehe ausführlich unter: SCHMERLbrunnen]

„Bad Sachsa Schützenhaus
um 1900″
und
„RPriebe 1957“
Tusche[?]zeichnung
nach einer alten Ansichtskarte
[Slg. R. Boehm]

Gestaltung der Abfahrtstafel vor der Kurverwaltung.
Entwurf + Fotograph
Reinhold Priebe.
Mehr Informationen finden Sie hier zur

[1964 oder kurz darauf; Photograph: Reinhold Priebe]
Mehr erfahren Sie über unsere
Büdchen unter

„Ravensberg“
1960er Jahre
Fotografie aus dem Nachlaß von
Reinhold Priebe
[Slg. R. Boehm]

„Weg zum Ravensberg“
1968
„RPriebe 1968“
[Monika Bauer auf Facebook 19.8.2021]

Die Entwürfe für diese beiden kleinen [Auto-] Aufkleber werden Reinhold Priebe zugeschrieben
[1970er Jahre]




Diese Figur soll Reinhold Priebe angefertigt haben für die Stadt-Buchhandlung von Günther Hofmann in der Schulstraße 9
[485x130x125mm. Slg. R. Boehm]
Als „freischaffender Maler u. Graphiker“ hat Reinhold Priebe in der Brandstraße 29 [laut Gewerbeanmeldung. Anm. R. Boehm: heute Brandstraße 2] zum 25.03.1946 sein Gewerbe angemeldet.

Harzer Alpine Skimeisterschaften in Bad Sachsa (Ravensberg-Skistadtion)
signiert oben rechts „Pri“, gedruckt bei L. Kamphenkel Bad Sachsa. [Poster: Slg. R. Boehm]
Über ihn ist überliefert, daß er als Graphiker an den Entwürfen für die Plakate zur Olympiade 1972 in München führend beteiligt war und dass er als Kunsterzieher am hiesigen Pädagogium über 20 Jahre gearbeitet hat von 1957 bis 1978. [Frau Schafft-Rebbig, 15.01.2015].


Darüber hinaus fanden und finden sich Spuren im Alltagsleben der Stadt Bad Sachsa, die man mit ihm, sicherlich nicht auf den ersten Blick, verbindet. Dazu gehören der Schriftzug mit der Tanne, dem Logo von Bad Sachsa über viele, viele Jahre, welches in den Bad Sachsaer Nachrichten genauso verwandt wurde wie auf den Werbeplakaten unserer ehemaligen Kurstadt.
Reinhold Priebe [19.01.1912 bis 05.12.1993]

Im Wintersport-
und Heimatmuseum
Bad Sachsa wird dieses Ölbild gezeigt; es zeigt das damalige Grün an der Schimmelbrücke zwischen Bismarck- und Hindenburgstraße.
[Öl auf Hartfaser 31.5x39cm.
sign. + dat.
„Priebe 1946“.
Foto mit KI bearbeitet]