Kyffhäuserstraße 16 – Villa von Winzingerode

HÄUSER ERZÄHLEN GESCHICHTE(n) [2026, Ralph Boehm]

Die Familie, deren Stammsitz der Ort Wintzingerode im Eichsfeld (heute Teil der Kunststadt Leinefelde-Worbis) ist, bildete ihren Besitz rund um die Burg Bodenstein aus. 
Die zur Wintzingerodeschen Herrschaft zählenden Dörfer blieben mitten im Eichsfeld nach der Reformation stets evangelisch. 

Circa 1910, Marie mit oben Else und unten Tilly (Mathilde). Nach den beiden bin ich benannt,
sagt Elisabeth von Winzingerode [AK: Slg. E. von Winzingerode.]
Circa 1910: Villen am Waldsaumweg.
Mittig: Kyffhäuserstr. 16 [Baujahr 1907]
Oberhalb: Waldsaumweg 15 [Baujahr 1909] und 14 [Baujahr 1911]
[AK: Slg. R. Boehm 6347]

Nach 1945 enteignet, bildete das Haus in dem der britischen Zone
zugeschlagenen Bad Sachsa eine Zufluchtsstätte für die aus der
sowjetischen Zone vertriebenen Familienteile. 

Damals sei, so erzählt der heutige Eigentümer, das Haus bis unter das Dach voll gewesen.

1960er [Foto: Slg. E. von Winzingerode.]

Villa Wintzingerode, erbaut 1908 vom Architekten Otto Kaiser für Frau Gräfin von Wintzingerode, geb. Gräfin von Kellner

[Foto: Slg. R. Boehm]

Die Villa ist noch heute im Besitz des uralten Adelsgeschlechtes von 1209.