Marktstraße 10 + 11

  • < 1853: Haus 8
  • >= 1853: Haus 10 in der Marktstraße: Rectorat
  • 1854: Markstraße: „Situationsplan mit Rathaus (inkl. 3 Gefängniszellen im Souterrain, Wirtschaftsgebäuden, Hofraum, Spritzenhaus und Städtischem Brauhaus und Rektor=Schule (StABS XII.i.6)
  • ca. 1875-1887: Marktstraße 10: Rectorat
  • 1885-1932: „Der Ausbau des Ratskellers zu seiner heutigen Gestalt erfolgte vorwiegend durch die Familie Huck, die vom Jahre 1885 bis 1932 den Ratskeller bewirtschaftete (1939, 75 Jahre Kurort)
  • > 1890: Maria Huck, Witwe
  • 1891: Bau des Saales (u.a. StABS I.r.4. S. 10)
  • 1894: Zeichnung durch Karl Heidecke (StABS XII.a.13)
  • 1899: Hôtel Rathskeller (Wwe. Huck) (1899, FALK/RÜSTENBERG S. 6+W.S. 8)
  • 1901-1907: Marktstraße 10: Rektor August Knauf (Bürgerrolle StABS IV.a.5)
  • 1904: Das Spritzenhaus ist abgebrochen und das Terrain an Frau Huck abgetreten (StABS I.5.4. S. 60)
  • 1906: Ehemalige Rektoratsschule wird „hinzugekauft und zu der Ratsklause, wie sie heute dasteht, umgebaut (1939, 75 Jahre Kurort)
  • 1907: Marktstraße 10 + 11: Einweihung Harzklause im Hotel Ratskeller (AK 22.09.1907)
  • 1910: Marktstraße 10 (+ 11): Hotel Ratskeller, Bes. verw. Frau Marie Huck (Prospekt 1910)
  • 1912: Marktstraße 10 (+ 11): Paul Huck, Geschäftsführer
  • 1930: Marktstraße 10 (+ 11): Hotel Ratskeller, Inh. Paul Huck (EW 1930)
  • 1933: Marktstraße 10 (+ 11): Robert Karlstedt
  • 1935: Marktstraße 10 (+ 11): Hotel Ratskeller, Inh. Robert Karlstedt (EW 1935)
Aufgang zum Hotel Ratskeller; links ausserhalb des Fotos die Harzklause
(1940er/1950er, Foto: Slg. R. Boehm)
  • 1941: Marktstraße 10 (+ 11): Besitzer Robert Karlstedt
  • 1962: Marktstraße 10 (+ 11): Hotel Ratskeller, Bes. M. Diener H.-J. Halbach (siehe unten)
  • 1964: Marktstraße 10 (+ 11): Witwe Karlstedt
  • 1965: Marktstraße 10 (+ 11): Thea Karlstedt plant Wohnhaus auf dem Grundstück des in der Ratskellergasse abgerissenen Stalles. Aufhübschung der Ratskeller-Fassade mit anschließender Verpachtung (Hannoversche Presse 09.06.1965)
  • 1972 ff werden Tanzkurse angeboten; „1976/1977 wurden wir Tanzschüler/innen mit dem Bus nach Göttingen zur Tanzschule Krebs gefahren“ (mdl.)
  • 1975: Abreise der letzten Gäste gleich nach Weihnachten 1975
  • 1976: Circa zum 10. Januar 1976 zieht der jetzige Besitzer aus. Am 23.01.1976 sollte vor einem Notar ein Kaufvertrag unterzeichnet werden. Am Donnerstag brach im Treppenhaus des Ratskellers ein Feuer aus. Feueralarm gegen 21 Uhr. Vollständig vernichtet (BSN 24.01.1976); zum Zeitpunkt des Brandes, am 22.01.1976, ist das Hotel unbewohnt…
  • 1977: „Der zweite Ratskellerbrand, vermutlich Brandstiftung wie der erste Ratskellerbrand im Januar 1976, war am 23. Juli 1977. Mit diesem Brand wurden die Reste des Hotels auch noch vernichtet“. (Die größten Brände der FFW. http://www.ff-bad-sachsa.de). Eine Anwohnerin erinnert sich 10.04.2020: „Von meinem Elternhaus in der Ringstraße 10 konnte man das Feuer (Ratskeller) sehen und die Ziegeln haben so laut geknallt. Ich hatte echte Angst.“
  • 1978: Marktstraße 10 (+ 11): Eine Bauträgergesellschaft aus Kassel baut ein modernes Geschäftshaus; im Erdgeschoß ein Großraum-SB-Laden, an der Ostseite (Ratskellergasse) ein Hotel- und Restaurationsbetrieb. Im ersten und zweiten OG (links) eine Artz- und eine Zahnarztpraxis, die übrigen Räume zum Teil Gästezimmer bzw. Wohnungen des Pächters und Hausmeisters. auf der Rückfront 26 PKW-Einstellplätze (z.T. überdacht). (BSN 29.09.1978)

1962
„Hotel Ratskeller, Bes. Rob. Karlstedt …
ADAC-Hotel Zentrale Lage
Festsaal – Konferenzräume – Garagagen
Parkplatz
„,
darüber Besitzer-Stempel:
„Hotel Ratskeller
Bes. M. Diener H.J. Halbach
Marktstraße 10-11 – Tel. 05523/2104
„
(1962, AK: Slg. R. Boehm)