Marktstraße 14

Marktstr. 15 (rechts): Elektro-Petzold (ehedem „Haus 12“, dann „Haus 16“)
Das Haus mit der heutigen Adresse Marktstraße 14:
- 1852: Haus 11: Wedler, Gastwirth [Anlegen von Gerbereien 1852, StABS V.g.2]
- >= 1853: Haus 15a in der Marktstraße: Hans Kohlhase (gestrichen: Gastwirt)
- >= 1853: Haus 15b [NEU!] in der Marktstraße: Hans Kohlhase
- ca. 1875-1887: Marktstraße 15a: Kaufmann Ludwig Löhnis (darüber Albert Rüstenberg)
- ca. 1875-1887: Marktstraße 15b: Maurer Friedrich Lüttig
- > 1890: Marktstraße 14: Kfm. Richard Winkler [Marktstr. 15b wird nicht mehr erwähnt]
- 1894: Albert Rüstenberg, Vorstandsmitglied des Schützenvereins
- 1896: Marktstr. 14: Albert Rüstenberg, Colonialwaaren, Eisen- und Kurzwaaren, Porzellan- und Glashandlung

1899: Marktstr. 15: Colonial-, Eisen- und Kurzwaarengeschäft Albert Rüstenberg, Verkaufspavillon in Kuranlagen am Schützenhaus
[1899, FALK/RÜSTENBERG W.S. 15 + 23]

- 1899: Marktstr. 15: Chokoladen- und Caces-Confitüren, Sardinen, Sardellen [1899, FALK/RÜSTENBERG W.S. 34]

- 1901-1907: Marktstr. 15: Albert Rüstenberg [StABS IV.a.5]
ab nun/bis heute per Adresse Marktstraße 14:
- ca. 1902: Marktstr. 14: Albert Rüstenberg [Kurliste 1902]

- 1904: Marktstr. 14: Verkaufsstelle Richard Winkler, vorm. Albert Rüstenberg [Kurliste]

- 1936: Marktstr. 14: Hugo Remwoldt, Buchbinderei, Akzidenzdruckerei, Papierwarenhandlung. [StABS]

- um 1965: Marktstr. 14. Mittig Siefried Krautz sen.
[Foto: Familie Krautz]
- 1950er: Marktstraße 14: Geschwister Remwoldt („Zu meiner Zeit“, sagt Hans-Jürgen Lieau im Mai 2023, „zwei liebenswerte alte Jungfern, führten auch Wolle, Kurz- und Strickwaren“).
1950er: Marktstraße 14: Geschwister Remwoldt („Zwei ältere Damen, bei denen man Zeitschriften, Tabakwaren und auch Schulhelfte kaufen konnte“ (H. Schalk, Juli 2024)

Dieses Foto zeigt beim Fachwerk die sogenannte „Thüringer Leiter“, welche gerade in Bad Sachsa die Standartvariante ist. Das Strassenbild wird seit den 1930er Jahren beidseitig geprägt von der Ligusterhecke sowie den Rot- und Weissdornbäumen (in den Farben von Bad Sachsa). Dazwischen steht Siegfried Krautz Senior [vgl. Erbhaistraße 1], der vmtl. die Hecke gerade in Form geschnitten hat.
- 1981 und 1982: Marktstraße 14: Ravensberg Buchhandlung Klaus Prill
[links: Bad Sachsaer Echo 11.12.1981, rechts: Bad Sachsaer aktuelles Echo 10.09.1982]


- 1983: Marktstraße 14: „Päda-Schüler spendeten für indisches Waisenkind“
[Harz Kurier, 09.07.1983]

- 1991: Marktstraße 14: 25jähriges Firmenjubiläum der „Ravensberg-Buchhandlung“
- Dezember 2003: Marktstr. 14/15/16. Weihnachtsbeleuchtung [Foto: Bernd Krautz]

- 18.12.2006: Marktstr. 14. Weihnachtsbeleuchtung.
Links: „Chocolata“
Rechts: „PRAXIS FÜR MED-FUSSBEHANDLUNGEN, Nicola Imhof, Podologin“
Im Vordergrund:
Der „Spree-Mäander“ (Bär Nr. 113) ist ein faszinierendes Stück Berliner Kunstgeschichte. Gestaltet von der Künstlerin Katja Wolf im Auftrag der HDI-Versicherungen, gehört dieser Bär zu den Originalen der ersten großen Buddy-Bär-Aktion aus dem Jahr 2001. Die in das Fell eingearbeiteten Sehenswürdigkeiten spiegeln den Verlauf der Spree durch die Hauptstadt wider. Er stand ehedem auf dem Kurfürstendamm vor der Hausnummer 93.
Nach Bad Sachsa kam er über Jochen Klüter (Stadt-Apothke).
[die Infos verdanke ich Bernd Schako und Ingo Eilhardt]
[Foto: Horst Möller]

- 21.11.2011: Marktstr. 14
links: „Schlafmedizinisches Beratungszentrum Bad Sachsa ResMed“
rechts: „PRAXIS FÜR MED-FUSSBEHANDLUNGEN, Nicola Imhof, Podologin“
Veränerungen durch die Stadtsanierung

- 17.05.2015: Marktstraße 14: Im Rahmen der „Stadtsanierung“ hat auch dieses Haus Finanzmittel erhalten; die Fensterfront und Haustür wurden geändert.




MED-FUSSBEHANDLUNGEN
Nicola Imhof, Podologin“
[Foto: R. Boehm]
- 2024: Marktstraße 14: Praxisübergabe an die nächste Generation
[Stadtspiegel, 01.01.2024]

„In der Podologiepraxis Nicola Imhof an der Marktstraße in Bad Sachsa weht frischer Wind: Seit dem 1. Januar 2024 führt Nicola Imhofs Sohn Jonas die Praxis. Jonas Imhof hat seine Ausbildung zum Podologen bereits 2019 abgeschlossen. Seitdem arbeitet er in der Praxis seiner Mutter. Nebenbei absolvierte er eigenen Angaben zufolge ein duales Studium in Hildesheim und wird voraussichtlich im März seinen Bachelor in der Fachrichtung Physiotherapie abschließen.“ [Harz Kurier, 01.01.2024, Ausschnitt]
- 2025: Marktstraße 14:
Bad Sachsa feiert einzigartiges Erfolgsmodell im Harz
Jubiläum im Harz
Harz Kurier, 05.04.2025, 19:55 Uhr, Von Thorsten Berthold Redakteur
Mit Waffeln und Kaffee feierte das Team vom Gutwerk in Bad Sachsa seinen Geburtstag „5 plus 1“. Jetzt steht der 10. Geburtstag an – und wieder hat man im Südharz etwas geplant. © Gutwerk Bad Sachsa | Privat
Bad Sachsa. In Bad Sachsa gibt es seit 10 Jahren eine eigene Anlaufstelle für gute Taten. Das macht das Gutwerk einzigartig im Harz. Ein Einblick.
Eine Anlaufstelle für gute Taten, positives Leben und Nachbarschaftshilfe: Nicht nur im Harz dürfte, das, was von den Räumen in der Marktstraße 14 in Bad Sachsa aus koordiniert bzw. angeboten wird, einmalig sein. Die Rede ist vom Gutwerk – und dieser Name ist im Südharz Programm. Seit mittlerweile zehn Jahren wird ausgehend vom Begegnungszentrum Gutes getan – und das zehnjährige Bestehen in Bad Sachsa soll natürlich gefeiert werden.
Was genau ist das Gutwerk in Bad Sachsa?
Gutwerk ist ein Raum für soziales Engagement.
Gutwerk ist ein Bekenntnis zum wertschätzenden Miteinander von Alt und Jung, Gesunden und Kranken.
Gutwerk ist ein Beitrag zum Ausgleich der sozialen Unterschiede.
Gutwerk ist eine Initiative und geführte Organisation der Tannenhof Fachpflegeheime.
Angefangen hat das außergewöhnliche Projekt in Bad Sachsa im Jahr 2015. Auf Initiative von Sandra Ludwig und Henning Küker von den „Tannenhof Fachpflegeheimen“ wurde es gegründet und seit Mai 2015 ist die Gutwerk-Geschäftsstelle in der Marktstraße 14 geöffnet. Betreuung, Beratung, Veranstaltungen, Hilfs- und Kontaktbörse, Netzwerk und eben ein sozialer Ort, eine Gemeinschaft – all dies bietet beziehungsweise ist das Gutwerk mit seinen engagierten Mitstreitern seither geworden.
„Wir möchten der Stadt etwas geben, soziales Engagement bieten.“
Sandra Ludwig
Initiatorin vom Gutwerk in Bad Sachsa
„Wir möchten der Stadt etwas geben, soziales Engagement bieten“, erklärt Sandra Ludwig, Geschäftsführerin der Pflegeheime und Initiatorin des Gutwerks. Ein „Raum für Begegnung“ solle die Initiative sein. Ziel sei es, die Menschen zu verbinden – ob jung oder alt, gesund oder beeinträchtigt. Damit sollen auch die Häuser der Fachpflegeheime Tannenhof in die Gemeinschaft integriert werden. Gerade für die Bewohner sei das besonders wichtig, erläutert Ludwig weiter.



Eine Holztafel über dem Eingang beschreibt die Eigentümer
der heutigen Marktstraße 14 von 1906 ff – 1973 ff:
- 1906-1912: R. Winkler
- 1912-1919: E. Kramer
- 1920-1932: E. Other
- 1932-1973: H. Remwoldt
- 1973- : A. + Klaus Prill
Einige weitere Aufnahmen:


[April 2008, Fotos: R. Boehm]


[24.06.2010, Foto: Bauamt Stadtsanierung] [April 2008, Foto: R. Boehm]