Marktstraße 60

Die Marktstraße aufwärts; links das Haus von „FRIEDRICH KRIEGHOFF“ [o.J., Foto: Siggi Roß]
  • < 1853: Haus 58 in der Marktstraße
  • >= 1853: Haus 70 in der Marktstraße: Ackenhausen
  • 1854: Haus 70 in der Marktstraße: Ackenhausen
  • >= 1861: Haus 70 in der Marktstraße: Fa. H. Eckstein wird gegründet [wohl hier]
    [Rechnung 24.10.25]
  • >= 1869: Haus 58 in der Marktstraße: „Der Ackermann Friedrich Schinkel zu Mackenrode; modo: das Wohnhaus besitzt jetzt der Kaufmann Eduard Haendeß zu Sachsa. A) Wohnhaus Nr. 58 in der Marktstraße nebst Hintergebäude und Gärten“. [StABS I.q.30, Flurregister]
  • 1872: Marktstr. 70: Eduard Hendess
    [Vertreteravis, Südphila Peer Feuser 97.A. 19.11.2022 nr. 1279]
  • Ca. 1875-1887: Marktstraße 70: Eduard Hendess (darüber hds. Hugo Eckstein]
  • > ca. 1893: Marktstraße 60: Dampfkesselanlage für H. Eckstein; Maurermeister Fr. Kälz.
  • 1893: Marktstraße 59/60: „Der Hersteller von Spirituosen, die Firma Ecksein, konnte gerettet werden“ (beim 3. Großen Brand 1893″ [Kurt Fulst, 2000]
  • 1893: Marktstraße 59/60: Dampfkesselanlage für H. Eckstein

    Ab ca. 1893 werden die beiden Häuser Markstr. 59 + 60 zusammen genutzt

Mehr zu den Firma Hendess, Eckstein und Underberg,
auf folgender Unterseite:

KOMM` DOCH MIT AUF DEN RAVENSBERG

  • 1900: Marktstr. 59/60: Eduard Hendess, Inh. H. Eckstein, Fernsprech-Anschluss No. 2
  • 1901-1907: Marktstr. 69/70: Fabrikant Hugo Eckstein [Bürgerrolle StABS IV.a.5]
  • 1911 + 1919: Marktstr. 59/60: Eduard Hendess, Inh. H. Eckstein, Fernsprech-Anschluss No. 292

Faß der Fa. „HERM. ECKSTEIN / SACHSA A. HARZ“, um 1900
[Manuela Feldman, Facebook, 9.3.2025]
Im folgenden Zeitungsartikel heißt es:
„Auch die damals noch bestehende Essig= und Likörfabrik von Eckstein, vormals Ed. Hendes, hatte einen großen Bedarf an Fässern und Bottichen“
[BSN, 09.10.1941

  • 1923: Marktstr. 59/60: Max Eckstein, Likör-, Essigspritt- & Mostrichfabrik
    No. 292
  • 1925: Marktstr. 59/60: Max Eckstein, Likör-, Essigspritt- und Mostricht-Fabrik
    Gegründet 1861 [Rechnung, 24.10.1925]
  • 1930: Marktstr. 59/60: Max Eckstein, Likör-, Essigspritt- & Mostrichfabrik. Spezialität: Eckstein Boonekamp, gegründet 1861. [Wasserzins, StABS 1.20.7]
  • 1935: Marktstr. 59/60: Witwe Friedrich Krieghoff, Bad Sachsa, Marktstr. 59/60 (dem Ratskeller gegenüber, Fernsprecher No. 337) Kutsch- und Lohnfuhrwerk, Kohlenhandlung, Möbeltransport, Bahnamtliche Spedition“. Erklärt Bereitschaft „den Stein, zum Gedenkstein für den verstorbenen Herrn Deibel kostenlos zu fahren.“ Der Stein ist 1937 fertig [StABS 1.43.5] [vgl. Familie Deibel]
  • 1935/36: Marktstr. 59/60: Fritz Krieghoff. Bahnamtliche Spedition. Kohlenhdlg. 337. (Fernsprechbuch 1935/36)
Rodelkorso-Motiv-Wagen zur Größten Sehenswürdigket von Bad Sachsa Der Sachsaer Schmerl“ des „Friedrich Krieghoff“ [ohne Datum]
  • 1944: Straße der S.A. 59/60: Fanz …(????) beschäftigt bei Ww. Krieghoff
    Joseph Cardoso beschäftigt bei Ww. Krieghoff
    [Liste der franz. Zivilarbeiter in Bad Sachsa. StABS 128-02]
  • 1955
Im Hintergrund Geschäft von Friedrich Krieghoff. Im Fordergrund vmtl. Familie Krieghoff [Schützenfest 18. Juli 1955]. [Foto: Joachim Schulz]
Stadtsanierung im städtischen Bereich: Die Parkplätze sind Grünstreifen gewichen. Die Häuserfronten sind noch im Stil der 1970/80er Jahre.
[Foto: Joachim Schulz]
oben: 2004, rechts: 2011
[Fotos: Stadt Bad Sachsa/Bauamt]
Joachim Klapproth vor seinem Elternhaus [im Wahlkampf, 11.09.2021, Foto: R. Boehm]

Weitere Fotos, die mit Markstraße 60 in Verbindung stehen

Fotos aus Besitz Joachim Schulz [wohnte hier zur Miete von ca. 1941 bis 1946]

oben: 1943
rechts 2x: 1950
diese Reihe
1941

untere Reihe
1942 + 1943

Letzter Sonntag im Juli 1955