Mittelstraße 1
- <= 1897: Brand, unbebaut
- 1898: Brand 329: „neue Etablissements von Sachsa 1898 [StABS I.qu.25]
- um 1900: Mittelstraße 15: Pauline Geyer, Witwe
- 1901: Mittelstraße: Frau von Dressler wohnt bei Frau Geyer [AK, Slg. R. Boehm]
- 1914: Mittelstraße 1: Heinrich Friedrich Georg Susemihl ist zugezogen; Beruf Kunstmaler [28.03.1862 in Hamburg-Harburg] [Antrag auf Ausstellung einer Kennkarte, 02.05.1940, StABS 2.11.3b]
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Kunstmaler
unter:
- um 1915: Mittelstr. 15
- >= 1914: Mittelstr. 1
- 1921-1925 ca.: Mittelstraße 1: Käthe geb. Lüder [*10.01.1880 in Belgard Krs. Lauenburg], die erste Ehefrau von H. Susemihl verstirbt und wird in Berlin beerdigt [ihre schwere Herzkrankheit war Grund für Umzug nach Bad Sachsa]
- 1933: Mittelstraße 1: Heinrich Susemihl heiratet in Bad Sachsa Else Harlaß [*08.12.1905, Köln], die Krankenschwester seiner ersten Frau.
[Antrag auf Ausstellung einer Kennkarte, 02.05.1940, StABS 2.11.3b] - 1942: Bürgersteuerbescheid Heinrich Susemihl [02.01.1942]
- 1942: Heinrich Susemihl verstirbt am 24.04.1942 in Bad Sachsa;
beerdigt wird er ebenfalls in Berlin. - 1947: Gustav Baron von Hirschheiydt zieht von Mölln hier her
[*01.06.1906 in Riga; a.a.O. in Rio de Janeiro] - 1948: Else Susemihl: Kontoumstellung RM auf Neugeld [02.01.1942+14.10.1948]
- 1951: „Theosophische Schrifttum-Zentrale“, Gustaf v. Hirschheydt, Buchhändler [2 private Stempel auf Postkarte 22.09.1951 an Buchhändler Richard Schikowski, Berlin. Slg. R. Boehm]
- 1958: Fremdenheim mit Pension: Haus Susemihl, „Lug ins Land“,
Bes. Frau E. Susemihl, 6 Zimmer, 10 Betten, Zimmer mit Fließw., Bad im Hause. Im Haus Susemihl haben nicht alle Zimmer Fließwasser [Prospekt 1958] - 1970: In 2. Ehe ehelicht Else Susemihl geb. Harlaß den Baron von Hirschheiydt kurz vor ihrem Tode [t 04.11.1970 in Herdecke]
- um 2015: Jugendwohnheim der AWO [wohl auch Eigentümer]
- 2015: das Haus steht zum Verkauf für rund 50.000 €.
Zur Zeit wohnt hier zur Mieter: Walter Schröder-Limmer. - um 2020: Sonja Weihrauch und Herr Schamel sind Eigentümer geworden.

Diese Villa wurde als Sommersitz [wohl] für Gutsbesitzer Heubach gemaut. Das Grundstück ging damals von der Bismarckstrasse hochwärts und wurde seitlich eingefasst von der Mittelstrasse und Waldstraße bis zum Grundstück Stecher.