Der alte Steinbruch am Pfaffenberg

1895, Pfaffenberger Steinbruch [StABS 1,18,5]

Dem Maurermeister Fr. Kälz verdanken wir diese Zeichnung von 1895; wir erkennen u.a. die „Alte Bruchsohle“ mit „Alter Abfuhrweg“ und [in roter Schrift] die „Neue Bruchsohle“ mit „Neu anzulegender Abfuhrweg.“ Rechter Hand begrenzt der damalige Friedhof das Gelände; am unteren Rand ist der „Pfaffenbrunnen“ am „Weg vor dem Friedhof.“ nahe des Hauses von „Fr. Spicher“ an der „Gasse“ gelegen [Heute Bornweg 1].

1890er. Blick vom Knickberg über die Ringstraße und Kirche auf den Steinbruch
[CDV: Slg. Kirstin Spieß-Lauenstein + Dieter Lauenstein]

Major Goette, von dessen Verwandten unserer Zeitung nur ein Bild als Einjähriger erhalten konnte, wird in der Rangliste des Deutschen Bundesheeres vom Jahre 1869 als
Hauptmann beim Kontingent des Fürstentums Waldeck geführt…

… Als Besitzer des staatlichen Aschenhofes in der Uffestraße betrieb der Rastlose eine beachtliche Landwirtschaft und einen Steinbruch am Nordhang des Glaseberges.„

[BSN 23.06.1963]

Weitere Informationen zu seinem Leben erfahren Sie unter

Uffestraße 49 – Der Aschenhof
sowie
Waldsaumweg 23 – Haus Goette

1909. Hier wird noch in der „oberen Bruchsohle“ des Steinbruchs gearbeitet
[vgl. Zeichnung von 1895]. [AK: Slg. R. Boehm 2469]
Am Fuße des Steinbruchs die Schützenstraße, darüber die Hindenburgstraße, Brand- und Moltkestraße sowie am Horizont die Steinaerstraße bis zum Hotel Warteberg.
1926. Der Steinbruch vom Knickberg aus gesehen [AK: Slg. R. Boehm 260]
1920er. Arbeitshütte im Steinbruch  [AK vs+rs: Slg. R. Boehm 4050]

„Dieser Abende waren wir mal
hier auf dem Pfaffenberge
man hat da einen wunderschönen
Blick auf Sachsa, wie kleines
Spielzeug erscheinen die mit
roten Ziegeln bedeckten Häuser…

…So lieber Herr Opitz ich hoffe
das Sie mir recht bald und
recht viel schreiben, jetzt muß
ich meine Herrschaften abfüttern.
All Ihre Lieben grüß ich von
ganzen Herzen Ihnen einen
extra Gruß
Ihre Selma König.“