Roonstraße 3

Villa Gudden

„Situationsplan von den Etablissements des Bahnhofsrestaurateurs Salomon in Berlin [rechts rot markiert] und des Hotelbesitzers Otto Schulze [links rot markiert] hier“ [o.d., nach 1883/vor 1890, StABS I.qu.25]

1899
[AK-Ausschnitt: Slg. R. Boehm A 203]
Um 1900 – oder kurz davor. Im Vordergrund der Katzenstein. Mitte/rechts der Brand.
Die Villa Gudden [rechts] scheint die erst zweitgebaute Villa am Brand gewesen zu sein – nach der Villa Hartung
[Bildmitte, nahe des Schmelzteiches am „Waldrand die spätere Moltkestraße]

Jacob Gudden

Baurath Gudden findet sich im „Verzeichniss der im preussischen Staate und bei Behörden des Deutschen Reiches angestellten Baubeamten“ für das „Betriebsamt Nordhausen“. [Zeitschrift für Bauwesen, Berlin 1893, S. 173/174]
„Early Career and Marriage: „Records show that on November 18, 1869, he was active as a Baumeister (master builder) when he married Elise Bocker, a union registered across Münster and Osnabrück [KI 23.07.2026]

  • < 1890: Brand 272 + 316 [?]: unbebaut
  • >= 1890: Roonstraße 1 + 3, Baurat Jacob Gudden
  • um 1906/1907: Roonstraße 1 + 3, Barurat Jakob Gudden

Die heutigen Adressen [2026] Roonstraße 1, 2 (damals unbebaut)
sowie Roonstraße 3 liegen übereinander; sie bildeten um 1900 eine Einheit.

o.D. [Foto: Horst Möller; in meiner Sammlung ist das gleiche Foto in braun/weiß von 1927]
  • 1922: Roonstraße 3: Ilse Haasdorf, wohl Schwester von Gustav Haasdorf
    [M. Jaeger]
  • 1927: Roonstraße 3: Fremdenheim Bergschlößchen, Bes. G. Haasdorf, Roonstraße 3… Aufgang: Bismarckstraße [AK: Slg. R. Boehm 1696]
  • >= 1927: Frieda Haasdorf
„Meine Tante Frieda Haasdorf (* 1902) war Schneiderin. 1940 heiratete sie und ging mit ihrem Mann nach Gotha. Mit freundlichen Grüßen, Eckhard Vogel“
  • 1930/1935: Haus Bergschlößchen, Pensionshaus, Inh. Gustaf Haasdorf.
    1930/1935: Meta Haasdorf, Kantoristin [Fernsprechbuch 1930/1935]
  • 1938: Haus Bergschlößchen, Gustaf Haasdorf, 18 Betten [Prospekt 1938]
  • 1940: Gustav Haasdorf verstirbt am 18.12.1940 [Standesamt 44/1940]

Oben: sehr kleines Faltblatt [o.D., wohl späte 1950er Jahre]
Unten: kleines Faltblatt [o.D., wohl um 1960]. [Beide Slg. R. Boehm]

1968, rs: „Haus Bergschlößchen – Bad Sachsa / Am Kurpark gelegen – Bes. Erhardt Frobin / Roonstraße 3 / Telefon [05523) 24 28 / Moderne Gasträume – Kaffeeterrassen“
[AK: Slg. R. Boehm]



„Stolz führten Erhardt (links) und Siegfried Krautz das
Sachsaer Pfirsichwunder dem HARZER TAGEBLATT vor. Der Baum ist der erste Erfolg der von Gärtnermeister Krautz angestellten Kreuzungsversuche, die sich über Jahre hinzogen.“

Gepflanzt vor 3 Jahren.

[Harzer Tageblatt, 08.07.1970]

1980er Jahre [AK: Slg. R. Boehm]

1988 feierte das „Bergschlößchen“ 20jähriges Bestehen [HK, 05.02.1988].
In dieser Zeit hatten sich der Wirt Ehrhardt Frobin, der Tresen [siehe Foto direkt hierüber] und der Stammtisch in Bad Sachsa einen gewissen Ruf erarbeitet:
„Wenn ich in der Runde der vielen Gäste den ehemaligen langjährigen Bürgermeister G. Kuhfittig sehe, erinnert mich [Ex-Bürgermeister Lothar Köhler] das daran,
daß vor vielen Jahren am Stammtisch im Bergschlößchen Bad Sachsaer Politik gemacht wurde.“ Hier wurde das fortgesetzt, was in der ersten Hälfte des 20. Jh. im Hotel Schützenhaus vorgemacht worden war.

Diese Foto wurde auf deutschlandurlauber.de 2009 fälschlich als Werbung für den „Kachelofen“ [Schützenstraße] genutzt.
In 2020 wurde das selbe Foto für ein Kaufangebot zu 169.000 € eingestellt [auf 12294-KURZ_LUFTBILD_KLEIN]

oben: 2015 [Foto: Jürgen Jacob] / rechts: 24.06.2023 mit einigen Neuerungen [u.a. Fenster; Foto R. Boehm]