Schützenstraße 10
- 1831: Familie Schwaebe
- <= 1853: Haus 181
- 1853 ff: Auf der Gemeinde 133: Schwaebe
- 1875/1887: Auf der Gemeinde 133: Witwe Wilhelmina Lüder
- 1886: Auf der Gemeinde 133: Böttchermeister Karl Schwaebe
- 1901/1907: Auf der Gemeinde 133: Zimmermann Friedrich Spicher
- 1904: Schützenstraße 10: Schweineschlachterei von Friedr. Spicher
- 1906/1907: Schützenstraße 10: Zimmermann Friedrich Spicher jun.
1906: Schützenstraße 10: Verkaufsanzeige des Wohnhauses/Schlachterei

Ganz links: 1904
Schweineschlachterei von Friedr. Spicher.
Links: 1906
Verkauf des Wohnhauses
[BSN, Foto: Knätsch-Ecke, A. Danneberg 04.03.2026]
- 1906: Walter Voigt kauft das Gebäude und richtet eine Bäckerei ein.
- 1908: Dachschaden durch Feuer [04.03.2026, Knätsch-Ecke: A. Danneberg]
- 1930er: Hier wohnen auch die Familien Spicher und Hirschelmann
[Herbert Lemmer mdl. Juni 2022] - ????: Hinten auf dem Hof führt Helga Kruse geb. Spicher eine Heißmangel [04.03.2026, Knätsch-Ecke: A. Danneberg]
„Das Fest der goldenen Hochzeit feiert am 16. Dezember im Kreise seiner Kinder, Enkel und Urenkel der frühere Hotelbesitzer und jetzige Privatmann F.W. Kälz und Frau Sophie geb. Brand, Halle [S.], Pfännerhöhe 2.
Der Jubilar eröffnete in Bad Sachsa im Jahre 1893 das erste Kaffee mit Konditorei in der Schützenstraße (jetzt Bäckerei Voigt) und erbaute später das Berghotel Pfaffenberg

und die Villa „Sophienhöhe“ (jetzt Dreges Pension). Er hat somit sehr viel zur Hebung des Fremdenverkehrs in den früheren Jahren in unserer Stadt beigetragen…“

1906 – 1946
Walter Voigt

Zu diesem Foto kamen auf Facebook im Juli 2023 folgende Kommentare:
Heinz Meißner: „Zu der Zeit schmeckten die Brote noch …“.
Hans-Jürgen Liebau: „Aber ja! Mein Vater (Dritter von links, stehend) hat sie gebacken“.
Heinz Meißner: „und alle in schmucker Arbeitskleidung“.
Hans-Jürgen Liebau: „Selbstverständlich! Sogar der LAUFBURSCHE (knieend) mit frisch gewaschener und gestärkter Schürze. Übrigens: Tochter Gertrud Voigt (ganz rechts) ist die Mutter von Wolfgang Reuter, dem Wirt des legendären Kupferkellers (unter dem Café Voigt) in der Hindenburgstrasse“.
Herbert Lemmer: „Für uns war es immer ein Festtag wenn Blechkuchen gebacken wurde. Dann durften wir mit in die Bachstube um unserer Mama zu helfen. Herr Voigt war zu uns Kindern sehr nett und zeigte uns dann den Betrieb. Und Naschen durften wir dann auch manchmal“.
Dieter Kue: „Bevor der Blechkuchen in den Laden kam, wurde ringsum der Rand abgeschnitten. Mal mehr/mal weniger grosszügig. Für 10 oder 20 Pfennig habe ich dann eine Tüte Kuchenränder gekauft.. Eine köstliche Erinnerung“.
Axel Hartmann: „…hat der was mit Cafe Voigt zu tun ?“
Hans-Jürgen Liebau: „Selbstverständlich! Café Voigt wurde von dieser Familie Voigt eröffnet und betrieben. Ganz rechts Gertrud Voigt, die spätere Frau Reuter, Mutter von Wolfgang Reuter (legendärer Kupferkeller-Wirt)“.
Carsten Reuter: „Ja den alten Herrn Hartmann habe ich noch gekannt und Walther Voigt müsste mein Urgroßvater gewesen sein.“

03.07.2020
[Foto: R. Boehm]