Schützenstraße 16

SCHÜTZENstrasse 16 (früher Haus 144)

  • Vor 1853: Haus 107
  • 1853: Haus 144 auf der Gemeinde: Gropp (darüber hds. „jetzt Walter“)
  • 1875/1887: Haus 144 auf der Gemeinde: Karl Walter (darüber jetzt hds. „Weber Heinrich Stude“)
  • 1901: Schützenstraße 15: Karl Stude verkauft für 2.850 RM an Hermann Wedler. [A. Danneberg 04.03.2026]. Arbeiter Heinrich Stude.

1901:
Schneidermeister Hermann Wedler
Schützenstraße 16.
unweit des
HOTEL SCHÜTZENHAUSES
—
Anfertigung eleg. Herrn-Garderobe.
Reparaturen werden promt und zu soliden Preisen ausgeführt.

[Kurliste 1901]

  • 1902: Schützenstraße 15: Umbau für 7.500 RM durch Hermann Wedler
  • 1902: Schützenstraße 16: „Am 01.04.1902 gründete Hermann Wedler in der Schützenstraße in dem Hause, in dem heute [Anm.: 1940] Frau Ella Müller wohnt, eine Maßschneiderei und hatte ein gutgehendes Geschäft. Er war 3 1/2 Jahre im Weltkrieg und mußte nach Beendigung desselben von neuem anfangen.
    [BSN 14.03.1940]
  • 1906/1907: Schützenstraße 15: Schneider Hermann Wedler.
  • 1912: Schützenstraße 16: Anfertigung feiner Herrengarderobe, Herm. Wedler:
  • 1924: Schützenstraße 16: „Bald wurde sein bisheriger Arbeitsplatz zu klein, und er [Anm.: Hermann Wedler] erwarb im Jahre 1924 nach der Inflation das jetztige Grundstück in der Hindenburgstraße. [BSN 14.03.1940]
  • 1925: Schützenstraße 16: Schumacher Karl Husung jun.
    (*5.3.1886, Sohn des Karl Husung sen., Schützenstr. 2, siehe dort)
    wird hier in der Schützenstr. 16 von 1925-1934 genannt, so eröffnet er u.a.
  • 1926: Laut nebenstehender Anzeige der Gärtnerei Brömel ist hier in der Schützenstraße 16 eine Verkaufsstelle.
    [BSN 14.08.1926]



  • 1927: Otto Bromberg bietet hier in der Schützenstraße 16
    Heringe aller Art an
    [BSN 26.03.1927]
  • 1929 einen Schuhwaren-Kleinhandel (den er im selben Jahr auch wieder abmeldet); seine Gattin Auguste Husung, geb. Heise, eröffnete
  • 1931 eine „Fabrikation von Turnschuhen“ [01.03.1932]- der Verkauf wird 10 Jahre später in 1941 wieder abgemeldet.
  • 1932: Parallel eröffnet Ella Müller geb. Westerhausen im Wohnhaus Schützenstraße 16 – Bes. Auguste Husung, „zum Betriebe eines Kleinhandels mit Brantwein und Spirituosen in festverschlossenen, mit der Firma des Händlers oder Herstellers versehenen Flasche ihr Geschäft [siehe unten] und bietet über viele Jahre Lebensmittel, Spirituosen und Blumen an. [StABS].
    Mehr Informationen hierzu siehe in der „BAUAKTE“
  • 1935 verstirbt Karl Husung [A. Danneberg 04.03.2026]



Viele Informationen über Hermann Wedler verdanken wir diesem Artikel in den Bad Sachsaer Nachrichten vom 14.03.1940

  • 1960 eröffnet Frida Brodowski eine zeittypische Milchbar, die sie später um „Schonkost“ erweitert [BSN 06.10.1966].


  • Kalle Franke übernahm die Räumlichkeiten (wann ?) und eröffnete das Lokal „Treffpunkt“.
    Zum „HÄRKE Pils“ traf man sich bei „Treff-Kalle.

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03.07.2020 [Foto: R. Boehm]