Schützenstraße

Schützenstraße
[ehedem: Auf der Gemeine]

[Um 1890, 2 CDV: Kirsten Spieß-Lauenstein + Dieter Lauenstein]


Siehe auch: Gasse zwischen Schützenstraße und Bornweg..

Siehe auch: Gasse zwischen Schützenstraße und Hindenburgstraße

Schützenstraße 2..

Schützenstraße 5..

Schützenstraße 6.

Schützenstraße 10..

Schützenstraße 13..

Schützenstraße 14..

Schützenstraße 15

Schützenstraße 16..

Schützenstraße 17.

Schützenstraße 18

Schützenstraße 19

Schützenstraße 20

Über die Schützenstraße:

Ab hier Text und Bild zur Straße an sich:

Auf der Gemeine gelegen (auch „Gemeinde“) bezeichnet bis circa 1900 die Fläche zwischen Schimmelbrücke und Schützenhaus, Brand und Pfaffenberg.
Der Stadtarchivar Richard Hallbauer erwähnt in Bd. 3 S. 137 einige auf der Gemeinde gelegene Gebäude:
1) Ziegelhütte
Sie lag auf der Gemeinde und wurde 1734 erbaut. Die Front liegt gegen Mittag, der Pfaffenberg gegen Mitternacht, die Hirtenhäuser gegen Morgen. Sie enthielt zwei nebeneinander stehende Brennöfen, jeder 28 Fuß lang, 2 Werkstellen, einen kleinen steinernen Wassertrog, 5730 Stück Ziegelbretter, auf denen die gestrichenen Ziegel gelagert und getrocknet wurden, 2 hölzerne formen für Biberschwänze etc.

2) Hirtenhaus
Es hatte 2 Wohnungen. In einer wohnte der Kuhirt, in der anderen der Rinderhirt. Es lag auf der Gemeinde alleine. Das Hirtenhaus ist 1699 im Kirchenbuche II Seite 129 erwähnt:
„Heinrich N., ein armer Mann, im Hirtenhause verstorben.“
Über der Tür der Kuhhirtenwohnung standen die Worte:
„Hoc oedes estructoe den 21. May 1727“
[Anm.: meint „Ist erbaut den 21.05.1727“]
„I.G. Bartel Zimmermann.“
In der Wohnung befand sich ein neuer Ofen mit der Jahreszahl 1726 und

der Inschrift:
„parta tueri August Wilhelm“
[Anm.: meint „um den Sieg zu schützen, August Wilhelm“]
Auf einem Eichenbrett über der Tür der Rinderhirtenwohnung standen die Worte:
„Sub Auspicio boni pastoris Jesu“
[Anm.: „Unter der Schirmherrschaft des guten Hirten Jesu“]
und ein Ofen mit obiger Aufschrift:
„A.W.p.t.“
Beide Wohnungen sind bei der Feuersbrunst am 20.10.1766 abgebrannt und im November, Dezember 1766 wieder aufgebaut.
1871 ist das Hirtenhaus wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Zu den Bäumen in dieser Straße siehe unter

Stadtgrün:
Im Wandel der Zeit

Die Einbahn-Strassenregelung –
mal so mal so

Ehedem ging der Verkehr noch abwärts vom Schützenhaus (heute Göbel`s Vital Hotel) runter zum „Uhrenplatz“; am Kiosk ist das Schild zu erkennen, welches Motorrädern die Einfahrt zu bestimmten Zeiten untersagt.
[1959, Foto: Horst Möller]
Hinter dem „Einbahnstraße“-Schild, es zeigt die Schützenstraße aufwärts, das kleine Häuschen Pfaffenwiese 1
[31.12.2021, Foto: R. Boehm]

Insbesondere wurde die Richtung der Einbahnstraße geändert aufgrund der Erreichbarkeit des Grundstückes Schützenstraße 13.




Verträumte kleine Straßen in Bad Sachsa

[HK Sept/Okt. 1982]