Stadtpark

Der Harzer Naturparkpreis wurde 2005 vom Regionalverband Harz verliehen an den Landschaftspark Degenershausen/Nahe der Stadt Falkenstein.
Weiterer Wettbewerbsteilnehmer war u.a. Bad Sachsa; aus der Bewerbung: 

„Historische Gärten und Parks sind unverzichtbare Bestandteile unseres Kulturgutes. Sie bestimmen die Vielfalt und Unverwechselbarkeit von Städten und Gemeinden mit. In Bad Sachsa ist es der Stadtpark, der vor mehr als 100 Jahren auf private Initiative aus einem Dorfanger entstand. Der Holzindustrielle Louis Deibel, 1856 in Gelsenkirchen geboren, kam um die Jahrhundertwende nach Sachsa, wo er für seine Familie ein neuerworbenes Haus, nach seiner Tochter später „Villa Nora“ genannt, im damals modernen Jugendstil durch die hannoverschen Architekten Fastje und Schaumann umbauen ließ und einen großzügigen Garten anlegte. Durch unverschuldeten Konkurs musste Deibel Haus und Grundstück 1928 an die Stadt abtreten. In der beispielhaft renovierten Villa ist heute das Rathaus untergebracht. Der Garten, ein jedermann zugänglicher Stadtpark, wird derzeit in Anlehnung an die ursprüngliche Gestaltung unter Einsatz moderner Elemente mit viel Fingerspitzengefühl durch das Architekturbüro Probst zu neuem Leben erweckt. Die beiden Teiche des Parks wurden renaturiert, der durch Blitzeinschläge und Unwetter beeinträchtigte hundertjährige Baumbestand durch die Nachpflanzung exotischer Gehölze ergänzt, zeitgemäße Leuchten und Poller aufgestellt und eine attraktive kleine Bogenbrücke für Fußgänger entworfen. Teehaus, Treppenanlagen und historisches Mühlrad stehen als nächstes zur Neugestaltung an. Die Stadt Bad Sachsa hat den Wert des einzigartigen Ensembles aus Jugendstilvilla und Park erkannt und diesem Kleinod des Harzes durch behutsame Eingriffe Zukunft gegeben – zum ästhetischen Genuss für Gäste und Einheimische.“ (www.harzregion.de, 10.12.2021).

Anlage eines Teiches [Verkauf städt. Grundstücke etc., 1905ff, StABS I.r.9]

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Schmerlbrunnen