Steinaer Straße 46
Vermutlich war die Familie Riechel Erbauer und erste Betreiber dieser Gaststädte [<= 1966 bis 1969].
Die „Rehgasse“ (auch „Rehgäßchen“ genannt), zwischen der Talstraße und der Steinaer Straße gelegen, verdankt ihren Namen dem Anfang des 20. Jahrhunderts hier durch Familie Frind für ihr Hotel Schützenhaus betriebenes Wildgehege. Anlass genug für Konrad Riechel sein Lokal hiernach zu benennen.

- 1966: Steinaer Straße 46: Gastwirtschaft zur Rehgasse, Bes. Konrad Riechel [AK 6259]
- 1968: Café-Restauration Rehgarten, Bes. Konrad Riechel [AK 1485]

[AK vs+rs: Slg. R. Boehm]


- 1969/1973: Claus Dieter „Fanny“ Faupel bewirtschaftet den Rehgarten [er selbst auf Facebook 2020]

Gastwirt Fanny, Friedhelm Pichelmeier, Gerhard „Ärmel“ Seiert, Klaus Schreiber, 1. Frau, Lothar Bergmann, 2. Frau, Peter Stecher, 3. Frau, Horst „Nino“ Wedler.
Die Frauen waren Angestellte vom Kinderheim Bergfrieden [lag schräg gegenüber].
KUNIBERT war Herr Weller für die BSN.
[Peter Stecher + Gerhard Seiert auf Facebook 16.06.2020]
„Zum Mann hinter der Theke wurde er [Claus-Dieter Faupel († 27.03.2025)] ab dem Jahr 1969, als man das Café und Restaurant REHGARTEN eröffnete. Streng genommen kam dieser Start über Ehefrau Christel zustande, die dort arbeitete. Nach einer EIGNUNGSPRÜFUNG stieg Claus-Dieter Faupel dort mit ein. Um das Geschäft mit anzukurbeln, zeigte sich der Bad Sachsaer kreativ. Da wurde das Auto an einer Straße abgestellt, der Kofferraum aufgeklappt und ein Hinweisschild für den Mittagstisch platziert“. [Harz Kurier online, 10.04.2025].
Ihn löste Familie Nickel 1973 ab; Familie Faupel ging als Pächter in die „Apollo“-Tanzbar, einer Discothek in der Schützenstraße 20, dann in die Börse und schließlich in den Kachelofen.
- 1974: Steinaer Straße 46: Heinz und Marlies Nickel eröffnen neu den Rehgarten am 20.08.1974


Die Fotos wurden im September und Oktober 1974 gemacht [Quelle: Fam. Nickel?]







[Oktober 2008 im Internet für 69.800 Euro]

