Stolperstein für Albert Vieth
Das Ehrenmal auf unserem Friedhof nennt 4 Namen
Adolf Klapproth 1932
Dr. jur. Bernhard Meyer 1942
Albert Vieth 1944
Golda-Maria Ebschütz 1943


Zeitweise Führer der KPD Bad Sachsa wurde 1941 wegen Abhörens ausländischer Sender zu 3 Jahren Zuchthaus und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurteit; er ist 1944 in einem Arbeitslager (KZ?) umge-kommen.
„Albert Vieth wurde 1944 von seiner eigenen Frau Emmi wegen des Hörens von Feindsendern angezeigt und später im Gefängnis erschossen“ („Aufzeichnungen des Albin Wagner“, in Burkhard Schmidt: „Jugend hinter Stacheldraht:Die Erlebnisse des Holländers Albert van Dijk im Außenlager Nüxei und der Baustele Helmetalbahn . S. 58f).
Laut Meldekartei „ab am 10/1.(19)41“ nach „Erfurt Kaiser Wihelmplatz 37“ (diese Adresse ist nicht zu verifizieren!)
Wohnort Uffestraße 1
(Rathausgasse)
HIER WOHNTE
ALBERT VIETH
JG. 1896
IM WIDERSTAND / KPD
DENUNZIERT
VERHAFTET 1941
´FEINDSENDER ABGEHÖRT`
IM ARBEITSLAGER
ERMORDET 1944
Begründung: Auch wenn die Quellenlage äußerst dünn ist, so beschreiben doch unterschiedliche Quellen diesen Sachverhalt übereinstimmend.