„TOTENBRÜCKE“

so die umgangssprachliche Bezeichnung für die Brücke
zwischen Schul- und Uffestraße
(ca. 1950; Foto Struttmann, Slg. R. Boehm)

Nach dem Gottesdienst für Verstorbene verlief der Trauerzug in Richtung damaligem Friedhof am Bornweg – im besten Sachsaer Platt – über die „Totenbrücke“, die „Totengasse“ (später „Schweinegasse“, heute Sandgasse; vgl. BSN 05.10.1950) und die Pfaffenwiese (heute steht dort das Seniorenzentrum, das Harz Hotel u. Gästehaus sowie das Kriegerdenkmal). Dieser Friedhof wurde seit 1839 genutzt – Selmar Müller schreibt in seinen „Erinnerungen“ (StABS ohne Nummer): „Soweit mir bekannt ist, wurde in zwei Erdbegräbnissen 1931 noch jemand beigesetzt“. Der heutige Friedhof am „Wiedaer Weg“ (heute Erbhaistraße) wurde im April 1897 eingeweiht.

Vor (links) und nach (rechts) der Aufwertung unserer Stadt mit den Mitteln der sogenannten „Stadtsanierung“ musste auch diese gerade erst erneuerte hölzerne Brücke für Bauarbeiten an den Fundamenten angehoben werden, zusammen mit den drei anderen neuen Uffebrücken…

Bereits 1987 wird festgestellt, daß Reparaturen an den Brücken von der Schulstraße zur Uffestraße in Höhe des Stadtparks… notwendig werden.
[Foto: Bauamt Bad Sachsa; Text: 10.09.1987 BSN/Harz Kurier]
Erneuerung der Totenbrück [BSN/HK, 26.03.2003]
Nach Fertigstellung, Juni 2006 [Foto: Bauamt Bad Sachsa]