Uffestraße 10

  • 1853: Haus Nr. 120 in der Hinterstraße, Carl Bösecke
  • 1853 bis ca. 1890: Hinterstraße 157, Zimmermann Wilhelm Bösecke
  • 1890 ff: Uffestraße 10, Sattler Albert Bösecke

„Das waren noch Zeiten. Kuhgespann aus Ellrich vor der Stadtparkschänke, 1914“
oder
Der Durst führt jeden irgendwann zur Schänke!
(Helmut Walter Degenhardt im „Sehenswert“ 2/97)





Beim Frühjahrsputz packen alle an –
auch die Nachbarn sind dabei!
Erika Asche, Uffestr. 11, fegt die Pinte der Uffestraße 10 (Eingang in der Sandgasse).

(1930 ca., Foto: Slg. Erika Asche)

Stadtparkschänke
Gaststätte und Pension
Bes. F. u. E. Benneckenstein

Wohl 1935/1936 erwirbt der Bierverleger Carl Wiedemann dieses Eckgrundstück (vgl. Ankauf 1935 der Uffestr. 9 durch Erich Wiedemann).

Hat Carl Wiedemann die Stadtparkschänke begründet???

Wie lange war er dort ??? Wie ging es weier bis ca. 1970 ???

„Die Stadtparkschänke war die Gaststätte, in der sich mein Grossvater, zusammen mit meinem Vater und meinem Onkel, jeden Sonntag mit Freunden zum Frühschoppen traf. In den 1950ern war ich manchmal mit dabei. Hier trank ich auch mein ersten Bier.“
(Hans-Jürgen Liebau auf Facebook, 02.03.2023)

oben: um 1970
links: um 1970, Streichholzschachtel
[Slg. R. Boehm]
rechts: 17.08.2023
[Foto: Tom Fox]

Der Wechsel von der Familie Benneckenstein auf die Familie Schröder erfolgte 1987

oben: [Harz Kurier, 16.04.1984]

rechts: [Quelle, 29.08.1987]

unten: [Harz Kurier, 08.05.1987]


Die bisherige Ansichtskarte wird mit neuem Absender aufgebraucht.

[<= 1987, AK vs+rs: Slg. R. Boehm]

Asien ist in Bad Sachsa endgültig angekommen im „CHINA-GARTEN“ und verbleibt hier bis gegen 2006 (Umzug in die Uffestraße 4).
Um diese Zeit wechselt auch der Eigentümer, der, nach eigener Aussage, einen schönen Ort zum Wohnen gesucht hat, egal ob in Deutschland oder bspw. in Frankreich: Das Paar fand diesen Platz in Bad Sachsa und baute sich die Uffestraße nach ihren Vorstellungen um und kaufte das Nachbargrundstück Uffestraße 9 hinzu, da dieses, im Gegensatz zur Nr. 10, über einen Garten verfügt. Auch die Nr. 10 wird in der Folgezeit saniert.

vmtl. 2007
[Foto: Horst Möller]
Anfang 11/2014
Foto: R. Boehm]

Bis 2014 ist der ursprünglich auf Eck befindliche Eingang (bis ca. 1920) noch vorne links [Foto oben links]…, dieser verschwindet Anfang November 2014 [Foto mittig].
Der Zugang zu diesem Haus ist seit dem um die Ecke seitlich in der Sandgasse….
Zwischenzeitlich sind auch Fenster ersetzt worden und der Briefkasten ist gewandert [17.05.2015, Foto: R. Boehm]

31.10.2014
Der seitliche Eingang
11.11.2014
Der Hausherr schaut über die Stadt
„Heute Vormittag“ sagt
Thomas Wegener auf
Facebook 24.04.2024
Eiskeller

„Dort war der oberirdische Eiskeller der Stadtparkschänke“
[Herbert Lemmer auf Facebook 31.01.2021];
„Auf dem Schulweg kletterten wir schon mal per Räuberleiter zum Fenster am Eiskeller in der Sandgasse! Tolle Erinnerung“
[Peter Beyermann auf Facebook 31.01.2021]
„Der Eiskeller der Bierhandlung Wiedemann war in der Sandgasse. Gegenüber vom Maler Schäfer. Da haben wir auf dem Weg zur Schule durchs Fenster geschaut. Dort kam immer das Eis vom Pferdeteich rein.“
[Horst Leuckefeld auf Facebook 01.02.2021]

Sandgasse, Totengasse, Schweinegasse oder Stinkegasse…

Bezeichnungen für ein und dieselbe Gasse zwischen Uffestraße und Pfaffenwiese.
Der Ursprung des auch heute noch gültigen offiziellen Namens
„Sandgasse“ ist nicht bekannt.
Der Begriff „Totengasse“ [und auch „Totenbrücke“ auf dem Weg zur Schulstraße] verdankt den Namen dem „Letzten Gang“ von der Kirche zum damaligen
Friedhof am Bornweg (bis ca. 1900).
Die volksmundlichen Bezeichnungen „Schweine- oder Stinkegasse“ kamen zustande aufgrund der Schweinehaltung in der Uffestr. 9 und/oder 10 bis in die wohl 1970er Jahre. Dieses Problem schaffte es bis auf S. 3 der Zeitschrift „Hör Zu!“
[ab 1972 „Hörzu“].