Weitere Gehölze gedenken besonderen Anlässen
Das Stadtwappen zeigt, so lange es in Gebrauch und bekannt ist, im geteilten linken Schild einen Baum [oder auch zwei Bäume],
um die Bedeutung des stadteigenen Waldes sinnbildlich festzuhalten.

„Ein gespaltener Schild, darin vorne eine halbe Tanne auf grünem Boden am Spalte und hinten wieder geteilt. Oben ein schwarzer gehender Hirsch in Silber und unten drei Reihen von Rot u. Silber geschachtet, ersterer das Wappen der Herrschaft Klettenberg u. letzterer der Grafen von Hohnstein. Auf dem Schilde ruht ein Helm mit Hirschgeweih, die Helmzier des Hohnsteinischen Wappens kommt aber nur auf einem mit 1525 bezeichneten Stempel vor.“.
M.E. aber auch mit schrägstehendem Laubbaum auf dem Boden!

„INSIEGEL DER STADT SACHSA ANNO I697„
Lacksiegel auf Brief von 1841
[Slg. R. Boehm]
Die verschiedenen Ausprägungen
finden Sie hier zum
Im kommenden Jahr feiert der
Alt Herren Club (Deutscher-Offiziers-Bund)
seinen 100. Gründungstag
und pflanzt bereits jetzt in 2020 zum Zeichen seiner langen Verbundenheit mit Bad Sachsa eine Roteiche im Vitalpark als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk.
(Harz Kurier 2020)
Der Club wurde am 31. Mai 1921 gegründet

Mehr Informationen finden
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Alt Herren Club
[Deutscher-Offiziers-Bund]
Der Deutsch-Französische Wald
[Castelnau de Médoc]
Eine Fichte
Am 22. Juli 1973 unterschreiben die Bürgermeister der Stadt Castelnau de Médoc Guy Coubris und Bad Sachsa Günter Kuhfittig den „Verbrüderungseid“ in Bad Sachsa und kurz darauf in Castelnau.

Bad Sachsa, le 22 Juillet 1973

Bad Sachsa, den 13. Juli 1973
Anläßlich des 10jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Castelnau de Médoc und Bad Sachsa pflanzen Offizielle 1983 eine aus Bad Sachsa mitgebrachte Fichte vor dem „Bad Sachsa-Haus“ im Parc des deux jalles.

[1973-1983 Städte-Partnerschaft – 10 Jahre, S.12 oben]
Ein weiterer Baum

Im Juli 1986 pflanzen Gerlinde Kurz [für den Harzklub Bad Sachsa] und Claude Negrier vor dem Bürgermeisteramt von Moulis eine…
(1986, Foto:
Slg. Gerlinde Kurz)
EICHE anläßlich der GRENZÖFFNUNG vor 25 Jahren
Am 11. November 2014 planzen Bürgermeister Dr. Axel Hartmann, Hans Ulrich Bosse [Gartenbau Bosse], die Deutsche Baumkönigin Miriam Symalla und Stadtförster Ulrich Bosse gemeinsam diese Trauben-Eiche [Quercus petraea, Baum des Jahres 2014].


HARZKLUB Bad Sachsa – 100jähriges Bestehen
Im August 1987 planzt der Harzklub-Zweigverein Bad Sachsa anläßlich des 100jährigen Bestehens und der Einweihung der [neuen] Brockenblick-Hüttte am Brockenblickweg auf dem Heideberg diesen Baum.

Am Samstag, den 08.08.1987, wird eine Jubiläumsgedenkstätte eingeweiht [bestehend aus Stein, Baum und Sitzgruppe (und der neuen Brockenblickhütte)].
Den Blick, von diesem Standort aus, hat ehedem Walter Reinboth sen. festgehalten.
[HK 06.08.1987]
Die Stadt Bad Sachsa, vertreten durch ihren Bürgermeister Karl-Otto Wienecke, spricht die Laudatio.

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Gedenkstein „100 Jahre Harzklub“
am Brockenblick



Die KAISER-Linde in Tettenborn
Eine neue Linde steht am Dorfplatz in Tettenborn seit dem Spätherbst 2020;
die ursprüngliche Kaiserlinde fiel im August 2019.
„Aus Niederschriften wissen wir, dass die Veteranen aus dem Deutsch-Französischen-Krieg von 1870/71 ein Zeichen setzen wollten.
Wie überall in Deutschland entstand auch in Tettenborn 1874 ein Kriegerverein, in dem sich die Veteranen zur Geselligkeit trafen.


Als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit pflanzten sie am Dorfbrunnen vor dem Gutsgelände des Rittergutbesitzers Hauptmann Matthießen eine Kaiserlinde. In all den Jahren wurde dann immer im Sommer ein kleines Festgelage an der Linde abgehalten.
(Burkhard Schmidt; Harz Kurier, 04.12.2020)
vorher:
In der Kirchenchronik steht laut Schmidt Nachfolgendes des damaligen Pastors Lindenberg:
„Am letzten Julisonntag des Jahres 1914 wurde in Tettenborn das 40-jährige Bestehen des Kriegervereins festlich begangen. Ca. 7 benachbarte Kriegervereine nahmen daran teil, Pastor Lindenberg hielt auf Liebaus Rasen vor einer großen Menschenmenge die Festrede; auch der Vorsitzende, der Rechtsanwalt Böning (Nordhausen), sowie die Herren Leutnant Tillesen (Clettenberg), Oberleutnant Lohoff, Leutnant Eckstein (Sachsa), Gutsbesitzer und Rittmeister Dr. Matthießen (Tettenborn) beteiligten sich mit großer auch durch das schlechte Wetter nicht getrübten Fröhlichkeit an der Feier. Wohl war am Tage vorher das Ultimatum Österreichs an Serbien abgelaufen, wohl lag es wie kriegerische Stimmung über der Versammlung, die auch in entsprechenden zündenden Reden zum Ausdruck kam, aber niemandwohl hielt es für wahrscheinlich, das 8 Tage später schon der furchtbarste Krieg, den je die Welt gesehen, seinen Anfang genommen haben würde.“
Und weiter sei dort zu lesen:
„Unerträgliche, den Schlaf verschriehende Spannung lag auf den Gemütern, als die Lage sich immer mehr zuspitzte, und wie eine Befreiung von schweren Lasten wurde es von Allen empfunden, als unser Kaiser, der bis zum letzten Augenblick den Frieden mit allen Mitteln hatter erhalten wollte, der durch die Mobilisation der Russen bereits als sehr stark empfunden Bedrohung des Vaterlandes gegenüber, den Mobilmachungsbefehl erteilte“.
Von den bei der Feier ausgelassen feiernden Männern kehrte 34 nicht zurück. Diesen Dorfbewohnern wird jährlich…zum Volkstrauertag gedacht und ihnen zu Ehren ein Kranz niedergelegt.“
nachher:
„An den Anblick der großen, mächtigen Kaiserlinde, die in den vergangenen Jahrzehnten durch falschen Baumschnitt viel von ihrem Ansehen verloren hat, hatte sich Bevölkerung trotzdem gewöhnt. Sie gehörte zum Ortsbild des Dorfes.“ Im August vergangenen Jahres [Anm.: 2019] kam das Ende der 145 Jahre alten Linde: Sie musste gefällt werden, weil sie im Inneren hohl war und eine Gefahr darstellte. „Nach Einschätzung des Landschaftsgärtners könnte die Ursache der Innenfäulung die Pflasterung rund um den Standort und die damit verbundene Beschädigung des Wurzelwerks gewesen sein“, so Schmidt.
…im Spätherbst dieses Jahres wurde durch ein städtisches Gartenbauunternehmen der neue Baum gepflanzt.
Zunächst wurde der noch verbliebene Baumstumpf beseitigt, dabei stieß man in etwa einem halben Meter Tiefe auf alte Pflastersteine. In Tettenborn hatte es einst weit mehr als zehn Steinbruchhandwerksunternehmen gegeben, die Pflastersteine für Straßen, Plätze oder Höfe herstellten. Nach dem Entfernen des alten Wurzelwerks und der Pflasterung wurde die neue etwa zweieinhalb bis drei Meter hohe Winterlinde eingesetzt.
Die LUTHER-Eiche
Mitten im Ersten Weltkrieg wurde anläßlich des 400-jährigen Reformationsjubiläums am 31. Oktober 1917 diese Luther gepflanzt.